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Brandenburg/Havel Abschiedsvorstellung für „Jenseits schillernder Welten“
Lokales Brandenburg/Havel Abschiedsvorstellung für „Jenseits schillernder Welten“
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14:37 29.10.2019
Torsten Gränzer (links), Katharina Burges und Göran Schade machen gemeinsam Musik „Jenseits schillernder Welten“. Quelle: Chris Gonz
Brandenburg/H

Wenn sich eine klassische Sängerin und Pianistin, ein Schriftsteller und Rock-Poet und ein perkussiv-elektronischer Klangvirtuose begegnen, können mitunter vielschichtige Bilder zu tiefgreifenden Inhalten und Themen entstehen, die oft nur im Verborgenen stattfinden.

Für das Programm „Jenseits schillernder Welten“ begeben sich Katharina Burges, Torsten Gränzer und Göran Schade an Orte, die durchaus schmerzhaft erscheinen und finden dafür einzigartige Ausdrucksformen in intensiven musikalischen Interpretationen. Für das kreative Wagnis wurde das Trio jetzt mit einer Nominierung zum „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ belohnt.

Ungewöhnliches Musikprojekt

Das Brandenburger Publikum hat am Samstag, 2. November, um 19.30 Uhr zum letzten mal die Gelegenheit das außergewöhnliche Musikprojekt in seiner ursprünglichen Form im Brandenburger Theater zu erleben, bevor die Künstler sich dem kreativen Prozess widmen, um einen zweiten Teil zu erarbeiten.

Karten für „Jenseits schillernder Welten

Karten für die Aufführung „Jenseits schillernder Welten“ am Samstag, 2. November, um 19.30 Uhr in der Studiobühne des Brandenburger Theaters gibt es in der MAZ-Ticketeria, am Kartentelefon unter 03381/511 111 oder im Internet auf www.brandenburgertheater.de

Die Stücke aus dem Programm „Jenseits schillernder Welten“ bewegen sich zwischen Tango und Blues, zwischen Pop und Jazz, zwischen Klassik und Avantgarde, können aber nie ausschließlich als das eine oder andere eingeordnet werden. Auch können sie von Abend zu Abend variieren und immer wieder anders erlebt werden.

Ganz große Gefühle

In der halbszenischen Aufführung „Jenseits schillernder Welten“ zeigen die Künstler sich ungeschminkt, werden verletzbar und beweisen gerade dadurch ihre Stärke.

Sie erzählen Geschichten von zwischenmenschlichen Begegnungen und Auseinandersetzungen mit sich selbst, teilen ihre Gedanken zum gesellschaftlichen Geschehen und ihr innerstes Erleben, äußern sich dabei abwechselnd melancholisch, zornig und nachdenklich und erfahren die Thematisierung von Weltenschmerz, Missbrauch, Trauma, Todestrieb, Verzweiflung und Sehnsucht als befreiend.

Nach ihren Gastspielen in Berlin und Nordrhein-Westfalen treten die Künstler jetzt noch einmal in ihrer Heimatstadt auf.

Von MAZ

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