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Brandenburg/Havel Keine Sicherheitsfirma gefunden – Gehweg seit fünf Wochen gesperrt
Lokales Brandenburg/Havel Keine Sicherheitsfirma gefunden – Gehweg seit fünf Wochen gesperrt
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12:59 28.09.2019
Die Brandenburgerin Jessica Jahn erkennt, wie notwendig die Straßensperrung zwischen Sankt-Annen-Straße 38 und Steinstraße 68 ist. Sie hofft, dass mögliche Gefahren bald beseitigt sind. Quelle: André Großmann
Brandenburg/H

Mühsam bewegt sich Jessica Jahn durch die Absperrung zwischen der Sankt-Annen-Straße 38 und Steinstraße 68. Angrenzende Barken und ein Zaun verwundern die Brandenburgerin. „Wenn ich sehe, wie sich hier Radfahrer, ältere Menschen mit Rollatoren und Fußgänger durchschlängeln, weil es so eng ist, muss sich die Lage bessern“, sagt die 29-Jährige.

Diese Absperrung soll Fußgänger zwischen der Sankt-Annen-Straße 38 und Steinstraße 68 vor Gefahren schützen. Quelle: André Großmann

Gefahrenabwehr auf dem Gehweg

Die Absperrung besteht seit mehr als fünf Wochen und ist laut Stadtsprecherin Susanne Wiegner eine Sofortmaßnahme im Rahmen der Gefahrenabwehr. Die Verlegung des Gehwegs sei notwendig geworden, da von dem Gebäude in der Sankt-Annen-Straße 38, kurz vor dem Gebäudeübergang zur angrenzenden Steinstraße 68 bis 69 „Putzteile herabgefallen sind“, betont Wiegner.

Stadt realisierte die Absperrung

Deshalb wurde vor mehr als fünf Wochen das städtische Sicherheitszentrum beauftragt, anschließend errichteten Mitarbeiter des Bauhofs die Absperrung. Laut Ansicht der Stadt beeinträchtigt die Verengung den Straßenverkehr in der Steinstraße „nicht erheblich.“ Die städtische Fachgruppe Bauaufsicht wendete sich laut Susanne Wiegner am 27. August 2019 an den Eigentümer des Objekts, die Lianeo Real Estate GmbH aus Berlin. Laut Stadtsprecherin Susanne Wiegner lag die Mängelbeseitigung nun in den Händen des Unternehmens.

Zunächst keine Firma für Sicherungsarbeiten

Sie erhielt von dort die Auskunft, „dass wegen der wirtschaftlichen Auslastung von Handwerksfirmen in der Region erhebliche Schwierigkeiten bestehen, zeitnah eine Fachfirma zu finden, die die Sicherungsarbeiten durchführt“, schreibt Wiegner. Unternehmenssprecher Robert Döring äußerte zunächst auf Nachfrage, dass der Schaden bekannt und die Dringlichkeit des Falls „selbstverständlich bewusst“ sei. Er betonte außerdem, dass die Lianeo Real Estate GmbH daran arbeite, den Schaden „zügig durch eine Fachfirma beseitigen zu lassen.“

Lösung möglich

Fußgängerin Jessica Jahn wundert sich, dass der Grundstückseigentümer noch nicht handelt und hinterfragt, „ob erst nochmal Putzteile von dem Gebäude fallen sollen.“ Nun ist eine Lösung in Sicht. So äußert Döring auf erneute MAZ-Nachfrage, dass der Schaden an der Fassade in der nächste Woche durch eine Fachfirma repariert werden soll. „Die Beauftragung ist schon erfolgt“, sagt der Unternehmenssprecher. Wenn die Mängel beseitigt sind, kann die Absperrung laut Susanne Wiegner wieder entfernt werden.

Von André Großmann

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