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Brandenburg/Havel Vaut-Ersatzkandidatin Maja Wallstein für Wahlkampf in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Vaut-Ersatzkandidatin Maja Wallstein für Wahlkampf in Brandenburg
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16:09 16.05.2019
Die Europawahl Kandidatin für die SPD, Maja Wallstein, bekam im Wahlkampf in Brandenburg Unterstützung vom SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (r.). Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/Havel

„Ich grolle nicht“, sagt Maja Wallstein, die SPD-Kandidatin für die kommende Europawahl am 26. Mai. Die 32-Jährige meint damit die Affäre um Simon Vaut. Eigentlich hatte der sich in der Abstimmung beim Parteikonvent der Landes-SPD im letzten September gegen Wallstein durchgesetzt und sollte jetzt mitten Europa-Wahlkampf stehen.

Vor knapp zwei Monaten musste Vaut allerdings den Rückzug antreten, weil er beim dreisten Lügen über sein Privatleben und seiner angeblichen Verbundenheit zur Stadt Brandenburg ertappt wurde.

Deshalb stand jetzt Maja Wallstein auf dem Neustädtischen Markt und versuchte, die Brandenburger von sich zu überzeugen. Unterstützung gab es dabei von Prominenz aus der Bundespolitik. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil teilte Handzettel aus, suchte das Gespräch mit den Passanten.

Die Kandidatin für die Europawahl Maja Wallstein (2.v.r.) bekam im Wahlkampf in Brandenburg Unterstützung vom SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (r.). Quelle: Christine Lummert

„Für mich war auch nach der verlorenen Abstimmung um die Kandidatur klar, dass ich im Wahlkampf für Europa dabei bin, denn ich brenne für dieses Thema“, sagt Wallstein. Als das Lügengebäude von Simon Vaut zusammenkrachte, habe sie gerade in einem Podium zur Europapolitik gesessen.

„Ideal ist die Situation nicht. Ich muss jetzt in der Zeit, die bis zum Wahltermin bleibt, eben einen intensiveren Wahlkampf betreiben“, so Wallstein. Die Unterstützung von Lars Klingbeil war dabei gerade in Brandenburg willkommen, auch wenn die Havelstädter eher nach kommunalen und bundespolitischen Themen fragten.

Werbung für Europa

„Ganz pathetisch gesagt, ist das Projekt Europa in den letzten Jahrzehnten als erstes ein Garant für den Frieden und das sollten wir nicht vergessen, wenn populistische Parteien in verschiedenen Ländern gegen die Europäische Union arbeiten“, sagt Wallstein.

Verbesserungen in der Infrastruktur, die Unterstützung der Landwirtschaft bis hinunter zur Förderung von kleinen Projekten in strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland, wie etwa Dorfbegegnungsstätten würden zeigen, wie wichtig das gemeinsame Europa ist, unterstrich Wallstein.

Von Christine Lummert

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