Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Freundin erschlagen: Maximilian B. gesteht Gewalttat
Lokales Brandenburg/Havel Freundin erschlagen: Maximilian B. gesteht Gewalttat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
15:20 09.08.2019
Auf den flüchtigen Blick ein normales Paar, das seine Bilder gern ins Internet stellte. Inzwischen hat Maximilan B. gestanden, Jasmin G. getötet zu haben. Quelle: Facebook / Privat
Anzeige
Brandenburg/H

Der tatverdächtige Maximilian B. (24) hat inzwischen gestanden, seine Lebenspartnerin Jasmin G. (26) umgebracht zu haben. Das bestätigt an diesem Freitag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam.

„Die junge Frau ist gestorben an den Folgen einer stumpfen Gewalteinwirkung“, sagt Markus Nolte als Sprecher der Behörde. Schnittverletzungen habe es nicht gegeben.

Mit welchem Gegenstand Jasmin G. erschlagen wurde, könne die Staatsanwaltschaft mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt geben.

Unter Drogeneinfluss

Nach MAZ-Informationen hatte sich Maximilian B. in einem Schreiben schon seiner Mutter gegenüber offenbart, ehe die Polizei ihn auf einen Hinweis hin am Dienstagmorgen in Berlin festgenommen hatte. Von einer Tat wie im Rausch soll darin die Rede sein.

Tatsächlich hat sich der Tatverdächtige gegenüber den Ermittlern zum Ablauf des Verbrechens insofern eingelassen, dass er seine Freundin unter dem Einfluss von Drogen getötet habe.

Aus diesem Grund wurde am Mittwoch auch kein Untersuchungshaftbefehl ausgestellt und der Mann auch nicht in U-Haft gebracht. Vielmehr befindet er sich aufgrund eines Unterbringungsbefehls im sogenannten Maßregelvollzug auf dem Görden.

Frage der Schuldfähigkeit

Auch dort ist er hinter Schloss und Riegel. Denn das hoch gesicherte psychiatrische Krankenhaus ist der Ort, an dem die Justiz psychisch kranke oder suchtkranke Straftäter und Tatverdächtige unterbringt.

Zum Tatmotiv macht die Staatsanwaltschaft weiterhin keine Angaben. Sie schließt zum gegenwärtigen Zustand nicht aus, dass Maximilian B. seine Freundin im Zustand eingeschränkter Schuldfähigkeit umgebracht haben könnte, wie Behördensprecher Nolte sagt.

Begutachtung wahrscheinlich

Konnte er sein Verhalten in dem Moment steuern? Das ist die entscheidende Frage. Womöglich war der Verdächtige zur Tatzeit sogar gänzlich schuldunfähig, was ebenfalls mit seinem Drogenkonsum zusammenhängen könnte.

In Ermittlungen wie diesen ziehen die Ermittlungsbehörden in der Regel sachverständige Gutachter zurate, die den mutmaßlichen Täter medizinisch und psychiatrisch untersuchen. Auch aus diesem Grund kann derzeit vermutlich noch niemand sagen, ob der Ermittlungen am Ende in eine Mordanklage münden werden.

Fahndung begann am Sonntag

Der 24-Jährige stammt wie seine getötete Partnerin aus Premnitz. Soweit bekannt lebten beide seit März dieses Jahres in der gemeinsamen Wohnung in der Tismarstraße.

Dort in der Küche hatte die Eltern von Jasmin G. ihre Tochter am Sonntagabend tot aufgefunden. Ihr Freund war da verschwunden. Noch am Abend hatte die Polizei mit ihrer Fahndung nach ihm begonnen.

Von Jürgen Lauterbach

Die Wohnungsbaugenossenschaft WBG ist zwar der größte Vermieter in der Stadt, doch muss sie sich im Konkurrenzkampf behaupten. Dabei setzt sie vor allem auf ihre Menschen.

12.08.2019

Schwerste Verletzungen hat eine unbekannte Radfahrerin auf der Straße Unter den Platanen in Kirchmöser erlitten. Aus noch ungeklärter Ursache wurde sie von einem Mercedes überfahren und klemmte unter dem Auto fest.

09.08.2019
Brandenburg/Havel Daisy Gräfin von Arnim in Mötzow Von der Pfarrerstochter zur Apfelgräfin

Daisy Gräfin von Arnim lebt in der Uckermark und nahm die Zuhörer auf einer Lesung am Donnerstag in Mötzow dorthin mit. Die Unternehmerin schrieb darüber Bücher. Ihre warmherzigen Erzählungen sind gespickt mit Humor.

09.08.2019