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Brandenburg/Havel Medizinische Schule Brandenburg für Einsatz gegen Blutkrebs gewürdigt
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Medizinische Schule Brandenburg für Einsatz gegen Blutkrebs gewürdigt

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17:10 06.09.2021
Übergabe des DKMS-Schulsiegels von Landesbildungsministerin Britta Ernst (rechts) an Bianca Düring, Leiterin der Medizinischen Schule in Brandenburg an der Havel.
Übergabe des DKMS-Schulsiegels von Landesbildungsministerin Britta Ernst (rechts) an Bianca Düring, Leiterin der Medizinischen Schule in Brandenburg an der Havel. Quelle: DKMS/Fuhr
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Brandenburg/H

Ein neuer Farbtupfer für die Fassade der Medizinischen Schule in der Vereinsstraße: Am Montag erhielt Schulleiterin Bianca Düring ein besonderes Siegel – überreicht von Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD).

Britta Ernst hat am Montag in Bernau zwei herausragend engagierte Schulen im Land Brandenburg mit dem DKMS-Schulsiegel ausgezeichnet. Die DKMS verleiht das Siegel an Schulen in ganz Deutschland, die sich nachhaltig im Kampf gegen Blutkrebs einsetzen.

„Das Engagement junger Menschen ist unverzichtbar bei der Suche nach potenziellen Stammzellspendern“, heißt es in einer Pressemitteilung. Aus medizinischen Gründen kämen junge Leute besonders häufig für eine Stammzellspende in Betracht. Deshalb führe die DKMS Schulaktionen in ganz Deutschland durch und informiere mit Unterrichtsmaterialien und Vorträgen über das Thema Blutkrebs.

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Mehr als 4600 Schülerinnen und Schüler haben seit dem Start des DKMS-Schulprojekts im Land Brandenburg bei 72 Schulaktionen Einsatzbereitschaft gezeigt und sich in die Datei der DKMS aufnehmen lassen. 40 von ihnen sind seitdem zu Stammzellspendern geworden und haben Blutkrebspatientinnen und -patienten mit ihrer Spende neue Hoffnung geschenkt. „Hervorgetan haben sich durch besonders nachhaltigen Einsatz die OSZ I Barnim in Bernau und die Medizinische Schule Brandenburg in Brandenburg an der Havel“, würdigt die DKMS.

Schreckliche Diagnose Blutkrebs

„Ich bin dankbar für die Unterstützung, die die Schulen mit ihren Schülerinnen und Schülern für Menschen mit Blutkrebs bieten“, erklärte Ernst bei der Auszeichnung in Bernau. „Die schreckliche Diagnose Blutkrebs kann uns alle treffen. Dass diese jungen Menschen sich dazu entschließen, freiwillig anderen Personen in Not mit ihrer Registrierung bei der DKMS eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen, ist nicht nur ein Zeichen von persönlicher Reife, sondern auch von gesellschaftlichem Zusammenhalt.“

Von MAZ