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Brandenburg/Havel Vater und Sohn betreiben professionelle Schnapsproduktion in der Burgmühle
Lokales Brandenburg/Havel Vater und Sohn betreiben professionelle Schnapsproduktion in der Burgmühle
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08:42 08.10.2019
Julian Paul mit dem Alkohol in Fläschchen und der Urkunde vom Markenamt. Quelle: Jacqueline Steiner
Brandenburg/H

Nach Immobilien und Oldtimern nun ein neues Geschäftsfeld: Hochprozentiges verkaufen Bernd Jansen und sein Sohn Julian Paul nun unter dem Namen „Brandenburger Mühlentrunk“. Eigentlich betreibt nur der 22-Jährige das Geschäft, der ältere leistet etwas Unterstützung. „Ich habe gerade mein BWL-Studium an der Technischen Hochschule Brandenburg abgeschlossen, da kann ich mich ausprobieren. Im Immobiliengeschäft mache ich auch bereits mit.“

„Verkaufen an Endverbraucher“

Es gibt einen klassischen Williams-Christ-Obstbrand und einen Apfel-Wodka, die in einer Brennerei in der Region hergestellt und in Fläschchen von 0,1 und 0,04 Litern Fassungsvermögen abgefüllt werden. Die Etiketten werden speziell hergestellt, sie ziert ein altes Foto der Burgmühle, die Jansen bekanntlich vor wenigen Jahren saniert hat. „Wir hatten schon einmal so kleine Fläschchen für unsere Gäste in der Ferienwohnung. Doch jetzt ist es professioneller, in einer besseren Qualität und mit einer eigenen Internetseite“, erzählt der Profi.

Unter „Brandenburger-Muehlentrunk.de“ soll in spätestens zwei Monaten der Direktvertrieb beginnen. „Wir verkaufen in erster Linie an Endverbraucher, wollen eigentlich gar nicht in die Restaurants oder Geschäfte“, sagt Paul.

„Alkohoplika“ geschützt

Auch nicht die Tourist-Information oder andere Läden mit Brandenburg-Souvenirs sollen als Vertriebskanäle genutzt werden. Vielmehr schwebt den beiden Geschäftsleuten vor, eines Tages selbst solch einen Laden mit Basecaps, T-Shirts und anderen Produkten mit Brandenburger Produkten zu eröffnen in der frei stehenden Gewerbeeinheit in der Mühle.

Den Namen für die Alkohoplika hat sich Julian Paul als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen. Das ist preiswerter als man gemeinhin denkt, kostet für zehn Jahre Dauer pro Jahr 29 Euro, also 290 Euro. Und eine Urkunde gibt es noch dazu.

Von André Wirsing

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