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Brandenburg/Havel Beim Kultursommer kommen Musikfilme auf die Leinwand
Lokales Brandenburg/Havel Beim Kultursommer kommen Musikfilme auf die Leinwand
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15:05 25.07.2019
Rami Malek als Freddie Mercury in einer Szene des Films "Bohemian Rhapsody". Quelle: dpa
Brandenburg/H

Mit dem Kultursommer vom 15. August bis 8. September hat das Brandenburger Theater in vielerlei Hinsicht Neuland beschritten. Unter anderem soll es an zwei Abenden Freiluftkino auf dem Marienberg geben.

Das hat Wochen an organisatorischer Vorbereitung gekostet: „Wir wussten vorher gar nicht, was es bedeutet, ein Kino zu sein“, sagt Theater-Geschäftsführerin Christine Flieger. So musste unter anderem der Open-air-Status erst beantragt werden, die Leinwand erhielt eine spezielle Nummer.

Theaterteam hat gewählt

Ursprünglich war geplant, dass das Organisationsteam zehn oder zwölf Filme vorauswählt und dann die Brandenburger darüber abstimmen lässt, welche beiden gezeigt werden. „Wir haben bei zehn Filmverleihern angefragt, hätten dann aber zwölf Lizenzen erwerben müssen, nur um am Ende zwei Filme zu zeigen.“ Deshalb hat Christine Flieger ihrem Team die Auswahl überlassen: Gezeigt werden am Montag, 26. August, „Walk the Line“ und am Mittwoch 28. August, „Bohemian Rhapsody“. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr.

Legendäres Knast-Konzert

„Walk the Line“ ist ein biografischer Film über den Country-Sänger Jonny Cash. Dieser wird dargestellt von Joaquin Phoenix, an seiner Seite spielt Reese Witherspoon als June Carter. Erst mit der jungen Country-Sängerin überwindet der Star seine Tablettensucht, gemeinsam mit ihr und seiner Band geben sie 1968 das legendäre Konzert im kalifornischen Gefängnis Folsom State Prison. Der von Cash komponierte Folsom Prison Blues hat ihm einst seinen ersten Plattenvertrag eingebracht.

Freddies Geschichte

„Bohemian Rhapsody“ behandelt die Geschichte Freddie Mercurys von der Gründung der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid sechs Jahre vor seinem Tod. Bei der Band Smile ist 1970 der musikbegeisterte Design-Student Farrokh Bulsara eingestiegen, alle nennen ihn nur Freddie. Er benennt sich deshalb um und auch die Band heißt nun Queen, sie wird populär durch Auftritte im britischen Radio- und Fernsehsender BBC sowie bei Konzerten in Japan und den USA. Kurz vor dem Live-Aid-Auftritt erhält Freddie Mercury seine HIV-Diagnose, er beschließt dennoch, so lange es geht, auf der Bühne zu stehen.

Von André Wirsing

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