Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Nachfolger für Simone Hein gesucht
Lokales Brandenburg/Havel Nachfolger für Simone Hein gesucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:37 17.02.2015
Simone Hein (hinten rechts) räumt ihren Posten als Direktorin im Amt Beetzsee. Quelle: H. Hesse
Amt Beetzsee

Sie wollte den Dienst bereits zum 28. Februar quittieren, um ein neues Arbeitsverhältnis beginnen zu können. Auf diesen Wunsch ließ sich der Amtsausschuss als Arbeitgeber bei einer Sondersitzung am Montag nicht ein. Nach dem Landesbeamtengesetz hätte das aus Kommunalpolitikern bestehende Gremium auf eine Frist bis Ende Mai bestehen können.

Die Ausschreibung soll nach Möglichkeit schon zum Wochenende veröffentlicht werden. Einig ist sich der Amtsausschuss, dass es künftig keine Personalunion von Amtsdirektor und Bauamtsleiter mehr geben soll. Die Stelle eines Bauamtsleiters wird verwaltungsintern ausgeschrieben.

Außerdem schwebt dem Amtsausschuss eine personelle Verstärkung der Bauverwaltung vor. Diese hatte sich in der Vergangenheit als nicht schlagkräftig genug erwiesen, um die vielen kommunalen Vorhaben zu begleiten und umzusetzen.

Zu den Gründen ihrer Aufgabe äußerte sich Hein auch auf der Sondersitzung nicht. Sie habe ihre Arbeit gern gemacht und gehe ohne Groll, so die Verwaltungschefin. Ihre achtjährige Amtszeit wäre erst im August abgelaufen. Der Weg für eine erneute Bewerbung hätte ihr offen gestanden. Doch die Unwägbarkeiten einer weiteren Kommunalreform war wohl der Grund für Hein sich eine neue berufliche Existenz zu suchen.

Hinzu kam offenbar Verdruss über Spannungen mit Kommunalvertretern, wenn die Verwaltung Gegenstand von Kritik wurde. Immer wieder zurückgeworfen wird das Amt Beetzsee in seiner Arbeit durch den hohen Krankenstand.

Havelsee-Bürgermeister Günter Noack wies auf das derzeit größte Problem hin: „Weder Amt noch Kommunen verfügen über einen Haushaltsentwurf für 2015.“ Ohne Etat ist die Handlungsfähigkeit der Gemeinden stark eingeschränkt. Bis zur Amtsübergabe an einen Nachfolger soll Hein Abhilfe schaffen.

2007 galt Hein als Hoffnungsträger für den glücklos agierenden Vorgänger Jürgen Zimmermann, dem der Amtsausschuss keine zweite Amtszeit zugetraut hatte. Sie konnte sich gegen 14 andere Bewerber durchsetzen. Die aus Schwedt stammende Verwaltungsexpertin war zuvor Vize-Amtsdirektorin im Amt Oder-Welse (Pinnow).

Hein war nach Ute Seeger und Jürgen Zimmermann bereits die dritte Führungskraft an der Spitze des Amtes Beetzsee, das seit seiner Gründung für schlagzeilenträchtige Personalien sorgte. Nicht nur Seeger und Zimmermann schieden unfreiwillig aus.

Auch mit der zweiten Führungsebene hatte das Amt wenig Glück. Der ehemalige Hauptamtsleiter Hans Lissner musste ebenso seinen Hut nehmen wie Kämmerin Ilona Larm und der Zimmermann-Vertreter Andreas Fritsch.

Dessen Nachfolgerin schied wie Hein freiwillig aus – Manuela Saß. Auch sie hätte 2007 gern den in Ungnade gefallenen Amtsdirektor Zimmermann abgelöst. Doch bekam sie damals im Amtsausschuss keine einzige Stimme. Heute ist Saß Bürgermeisterin in ihrer Heimatstadt Werder.

Von Frank Bürstenbinder

Brandenburg/Havel Brandenburg/H.: Jetzt kommt die Sparvariante - Stadt saniert die Freilichtbühne am Marienberg

Ein Machtwort von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann hat die Blamage verhindert. Derzeit wird die verwilderte Freilichtbühne auf dem Brandenburger Marienberg instand gesetzt – auf Kosten der Kommune. Die Alternative wäre, die Spielstätte zu sperren. „Es knirschte zwischen Stadt und Zweckverband. Schließlich haben wir entschieden, es selbst zu machen.“

20.02.2015
Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel: Polizeibericht vom 17. Februar - Autodiebe schlagen vier Mal zu

+ + + In der Nacht zu Dienstag werden in Brandenburg an der Havel vier Autos geklaut + + + Brandenburg/H.: Ladendiebin mit Drogen unterwegs + + + Brandenburg/H.: Haftbefehle vollstreckt + + +

17.02.2015
Brandenburg/Havel Feuerwehrblasorchester Görzke besteht seit 40 Jahren - „Einfach gern musiziert“

Runde Jubiläen sind ein Anlass, zurück zu blicken. Das sahen auch die Mitglieder des Feuerwehrblasorchesters Görzke so, als sie am Sonnabend in der Gaststätte Brüning in Görzke ihr vierzigjähriges Bestehen feierten.

17.02.2015