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Brandenburg/Havel Hohenstücken-Eingang wird bebaut
Lokales Brandenburg/Havel Hohenstücken-Eingang wird bebaut
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19:32 29.04.2019
Im vergangenen Jahr sind die Würfelhäuser am Eingang zunm Wohngebiet Hohenstücken abgerissen worden. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Der Eingang zum Wohngebiet Hohenstücken wird attraktiver. Die Brache entlang der Warschauer Straße an Stelle der ehemaligen Würfelhäuser des einstigen Arbeiterwohnheimes verschwindet. Vor einem Jahr war das Beräumen der Fläche im Auftrag der Stadt geschehen, lediglich ein Zwischenbau mit der gewerblichen Nutzung (Spielhalle und Massagesalon) blieb stehen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund ASB kann nun 3151 Quadratmeter Grund für 173.305 Euro kaufen in direkter Nachbarschaft zu seiner bestehenden Seniorenwohnanlage, die sich bis zur Rosa-Luxemburg-Allee erstreckt. des Nachbargrundstücks kann der ASB kaufen, die Stadt hat die Würfelhäuser abgerissen. Das andere Grundstück auf der anderen Seite des kleinen bestehenden Gewerbeobjekts sollen die Johanniter erwerben, die ebenfalls dringend Erweiterungsflächen an der Warschauer Straße brauchen.

Nun ist erst einmal der Verkauf an den ASB aktuell, dem sollen Finanzausschuss und Werksausschuss am 6. und 9. Mai zustimmen. Kann das kommunale Gebäude- und Liegenschaftsmanagement GLM den Verkauf dann abwickeln, soll auf der künftigen ASB-Fläche ein zwei- bis dreigeschossiger Neubau entstehen, in dem für 20 bis 30 Menschen ein „Wohnen mit Betreuung und Pflege“ angeboten wird. Das Projekt hatte noch der jüngst ausgeschiedenen ASB-Geschäftführer Norbert Maul angeschoben. „Eine Warteliste haben wir jetzt schon. Auch wenn uns vor Jahren noch ganz viele wichtige Menschen prophezeit haben, dass solche Projekte in Hohenstücken nicht zu realisieren sind, hat uns doch das wahre Leben recht gegeben. Nirgendwo gibt es bessere Infrastruktur und Versorgung als hier.“ 2020 soll Baubeginn und ein Jahr später Einzug sein.

Die Verkaufsgründe für die Stadt benennt GLM-Chefin Angelika Köhler in ihrer Beschlussvorlage an die Ausschüsse: „Die bauliche Anlage stand jahrelang leer, war unsaniert und stellte einen städtebaulichen Missstand dar. Eine Nachnutzung zum Wohnen war aufgrund des Einwohnerrückgangs und der hohen Leerstandsquote im Stadtteil nicht gegeben.“ Aber: „Gleichwohl wurde festgestellt, dass marktgerechte neue Wohnformen auch in Hohenstücken auf Nachfrage treffen.“ Auf einzelnen Standorten innerhalb des Stadtteils sollten deshalb fehlende beziehungsweise unzureichend vorhandene Wohnangebote neu entwickelt werden. Ein prioritärer Standort sei dabei die Warschauer Straße gewesen. Im Kaufvertrag sei die Auflage an den Erwerber ASB enthalten, die Gestaltung des künftigen Baukörpers mit der Kommune abzustimmen.

Von André Wirsing

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