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Brandenburg/Havel Neuer Motor lässt Autofähre im Stich
Lokales Brandenburg/Havel Neuer Motor lässt Autofähre im Stich
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14:13 05.02.2015
Nur mit dem Fährboot kann Reinhard Paulick Fußgänger an das andere Havelufer bringen. Quelle: J. Steiner
Pritzerbe

Leidtragende der Betriebsunterbrechnung sind vor allem Kraftfahrer aus Kützkow und Bahnitz, die jetzt nur mit langen Umleitungen auf die andere Seite der Havel gelangen. Umgekehrt können Feuerwehren und Rettungswagen das Kützkower Ufer nicht mehr auf dem kürzesten Weg erreichen.

Ganz unterbrochen ist die Nabelschnur nach Pritzerbe nicht. Fußgänger werden von Fährmeister Reinhard Paulick und seinen Kollegen mit dem Fährboot „Kützkow“ von einem Ufer zum anderen gebracht. „Dieser ungeplante Ausfall ist für unsere Einwohner sehr unangenehm“, räumt Havelsee-Bürgermeister Günter Noack ein. Zum Glück seien bis zur Buga und zum Start in die neue Campingnoch ein paar Wochen Zeit, so Noack. So lange soll es jedoch erst gar nicht dauern, bis die Autofähre wieder ihren Betrieb aufnehmen kann.

Problem: Der neue wassergekühlte Motor war erst bei der jüngsten Landrevision im September 2014 eingebaut worden. Er ersetzte den in die Jahre gekommenen luftgekühlten Zweizylinder-Diesel. Mit dem neuen Motor glaubten sich die Stadtväter fit für die nächsten Jahre. Das Gegenteil trat ein. Erst gab es Klagen wegen der Lautstärke, dann ging Kühlwasser verloren. Kaum eingefahren haben jetzt zwei Kolben ihren Dienst versagt. Einen Motor hat niemand auf Lager.

„Selbst bei Ersatzteilen sind wir auf Zulieferer angewiesen. Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Fähre wieder fahrtüchtig zu machen“, versicherte Olaf Deter der MAZ. Er ist Geschäftsführer der SET Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde, zu der auch die Werft Genthin gehört, wo der Motor eingebaut wurde.

Von Frank Bürstenbinder

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