Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Panorama-Bar macht dicht
Lokales Brandenburg/Havel Panorama-Bar macht dicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:02 29.04.2014
Stand seit elf Jahren hinter dem Tresen: Marco Oriwol in seiner Panorama-Bar. Quelle: Volkmar Maloszyk
Brandenburg

In Brandenburgs Gastronomieszene gibt es erneut Bewegung. Marco Oriwol schließt seine Panorama-Bar am Neustädtischen Markt. „Es war eine spannende und bewegte Zeit, aber ich freue mich auch schon auf alles, was nun kommt“, erklärt der Betreiber in einem MAZ-Gespräch. Privat wolle er mehr Zeit mit seinem knapp drei Jahre alten Sohn Max verbringen, der berufliche Fokus solle nun auf seinem zweiten Restaurant in Brandenburg, „An der Dominsel“, liegen.

Ende des Jahres 2003 eröffnete Marco Oriwol die Panorama-Bar gemeinsam mit seinem Vater, 2007 übernahm er sie dann komplett. In den vergangenen zehn Jahren verbrachte Marco Oriwol unzählige Nächte hinter dem Tresen der Panorama-Bar. „Wenn ich den auslaufenden Vertrag nun um weitere fünf Jahre verlängert hätte, wäre mein Sohn dann acht Jahre alt und ich hätte nichts von ihm mitbekommen“, sagt der Gastronom. „Die Entscheidung war anfangs schwer, aber die Prioritäten im Leben verändern sich.“

Marco Oriwol freut sich auf neue Aufgaben. Quelle: Volkmar Maloszyk

Viele zwischenmenschliche Momente hat Marco Oriwol in den vergangenen Jahren in der Panorama-Bar erlebt. „Menschen haben sich hier kennengelernt, Beziehungen sind entstanden, manche sind wieder auseinandergegangen“, erzählt er. Viele seiner Freundschaften konnte er in der Bar schließen. Sein schönstes Erlebnis war die eigene Hochzeit, die er und seine Frau im Juni 2012 in der Panorama-Bar feierten.

Die Gäste hätten auf die Nachricht, dass die Panorama-Bar schließt, traurig reagiert. „Wo sollen wir denn jetzt hin?“ fragten sie bei der letzten Ü-30-Party, für die die Bar stadtbekannt war. Als erste offizielle Sky-Bar in der Havelstadt war sie überdies bei Fußballfans begehrt. Außerdem wurden unter anderem die City-Bälle, private Feste und Weihnachtsfeiern von Firmen in der Panorama-Bar ausgerichtet.

Die Panorama-Bar

  • Marco Oriwol und sein Vater eröffneten die Panorama-Bar Ende 2003 in der Steinstraße 68.
  • Die Fläche der Panorama-Bar beträgt 700 Quadratmeter, sie bot Platz für bis zu 160 Gäste.
  • Die Gaststätte war sowohl Restaurant, Café und Club, außerdem gab es einen Billardraum.
  • Bekannt war die Panorama-Bar für Sport-Live-Übertragungen, die City-Bälle und Ü-30-Partys.

„Ich freue mich darauf, mich stärker auf das Restaurant ,An der Dominsel‘ zu konzentrieren“, sagt Marco Oriwol. Mehrere Gaststätten gleichzeitig zu betreiben sei schwierig, gibt der gelernte Restaurantfachmann zu bedenken. Er kommt aus einer Gastronomenfamilie und ist in die Branche hineingewachsen. Das Restaurant „An der Dominsel“ werde im Sommer komplett neu umgestaltet und die zehnköpfige Belegschaft aus der Panorama-Bar übernommen.

Was nach der Schließung mit den Räumlichkeiten der Panorama-Bar passiert, ist bislang unklar. „Wir haben mehrere Alternativen aber noch ist nichts entschieden“, teilte Benno Fischer von der Hausverwaltung HGHI-Immobilien auf Anfrage der MAZ mit.

Am Dienstag ist die Panorama-Bar zum letzten Mal geöffnet. Ab 20.45 Uhr wird dort das Champions-League-Halbfinale Bayern München gegen Real Madrid übertragen.

Von Anja Meyer

Brandenburg/Havel Jungangler besuchen Futterseminar bei Fachhändler Frank Pitzarka - Geheimrezept für gute Fänge

Was ist dran an der Geheimniskrämerei über das fängigste Fischfutter? Erik, Carsten, Nicholas, Jesse, Darius und Robert wollen es genau wissen. Sechs Radeweger Jungangler fragten deshalb Frank Pietzarka (54) Löcher in den Bauch.

28.04.2014
Brandenburg/Havel Buga-Ticketverkauf startet am Mittwoch. Gewinnspiel von MAZ und Meetingpoint - Selfies mit Dauerkarte und Wilma Wels

Ab Dienstag können sich die Menschen in der Havelregion ihre Buga-Tickets sichern. Der offizielle Start im Sankt-Annen-Center ist um 10 Uhr. Buga-Marketingchef Matthias Ullrich hat sich dazu ein Rahmenprogramm einfallen lassen.

28.04.2014
Brandenburg/Havel Kein Schutz für Frau aus Brandenburg an der Havel - Der Messerstecher ist wieder frei

Die 48 Jahre alte Frau aus Brandenburg an der Havel, die am vergangenen Freitag von ihrem Ex-Partner mit Messern bedroht, angegriffen und verletzt wurde, hat wieder Grund zur Angst vor dem Angreifer. Ihr Ex-Partner wurde am Wochenende wieder entlassen.

28.04.2014