Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Pfusch in der Hauptstraße – Reparatur dauert länger
Lokales Brandenburg/Havel Pfusch in der Hauptstraße – Reparatur dauert länger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:24 10.07.2019
Die Reparatur des Pflasters in der Hauptstraße geht weiter, jetzt in der Richtung zur Jahrtausendbrücke. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die Nachlässigkeit vom Vorjahr rächt sich nun. Die Firma Beschorner braucht noch zwei Wochen länger, um das Pflaster in der Hauptstraße im Abschnitt zwischen Wollenweber- und Packhofstraße auszubessern.

Die Verkehrsbetriebe VBBr haben darauf am Mittwoch mit Haltestellenaushängen und einer Information auf ihrer Webseite aufmerksam gemacht. „Wegen unerwartetem Mehraufwand bei der Pflaster-Reparatur muss die Hauptstraße voraussichtlich für zwei weitere Wochen bis zum 29. Juli gesperrt bleiben.“ Dadurch seien die bisherigen Linienänderungen weiterhin gültig: Die Straßenbahn-Linien 2 und 6 können bis zum Bauende nicht die Hauptstraße passieren.

Steine kamen hoch und verkippten

Erst im Mai 2018 war das Katzenkopfpflaster durch geschnittenes Pflaster ersetzt worden, um das Passieren des Abschnitts für Radfahrer, Rollstuhlfahrer sowie Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren einfacher zu machen. Nur kurze Zeit später gab es die ersten Schäden: Steine kamen hoch, verkippten und verdrehten sich teilweise.

Schon lange schwieriges Pflaster

Die Hauptstraße war im wahrsten Sinne des Wortes schon länger ein schwieriges Pflaster. Das Verlegen der gebogenen Großsteine geht noch auf den ehemaligen Tiefbauamtsleiter Hans-Joachim Ganneck zurück. Er soll auch auf dem parallelen Verlegen bestanden haben, erst später wurde im so genannten Verbund gepflastert.

Warnungen nicht gehört

Die Straßenbahn fährt auf so genannten Querschwellengleisen, das ist ganz praktisch, weil darunter sämtliche Leitungsmedien verlaufen. Bei Havarien nimmt man ein Teilstück heraus und kommt an die Leitungen heran. Die Gleise liegen zudem auf Betonplatten. Durch das Gewicht der Straßenbahnen bewegen sich die Gleise.

Liegen daneben die Steine zu tief auf dem Gleisbett, bewegen sie sich auch und „wachsen“ nach oben. Dadurch entstanden die jüngsten Stolperfallen. VBBR-Betriebsleiter Rolf Nothnagel soll die Firma im Vorjahr vor den Gefahren gewarnt haben, offensichtlich wurde er nicht erhört.

Steine werden abgesägt

Die Firma muss nun die Steine aufnehmen, abschlagen beziehungsweise absägen. Beim Wiedereinbau dürfen sie nicht zu tief gesetzt werden, weil sie sonst wieder auf der Platte aufliegen. Diesen Aufwand hat die Baufirma wahrscheinlich unterschätzt, heißt es aus der Verwaltung. Mit dem Austausch von nur wenigen Steinen sei das nicht getan, sonst kommt das Problem in ein paar Wochen und Monaten wieder zutage.

Von André Wirsing

Alles Jahre wieder: Der Brandenburger Rotary-Club hat einen neuen Präsidenten. Von Knut Strefling übernahm jetzt Volker Podzimek für ein Jahr das Amt.

13:39 Uhr

Krimis, Abenteuer und Kindergeschichten sollen Gäste des Hörspielwochenendes am 3. und 4. August im Brandenburger Theaterpark begeistern. Erstmals erleben Zuhörer einen Science-Fiction-Themenabend und einen Live Poetry Slam.

12:43 Uhr

Die Stadtteilbibliothek gibt es nicht mehr, der Bücherbus hält auch nicht im Ort –also gründen die Plauer ihre eigenen Verleihstationen. Jetzt steht bereits die zweite Bücherzelle.

11:56 Uhr