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Brandenburg/Havel Rocker-Party unter Beobachtung
Lokales Brandenburg/Havel Rocker-Party unter Beobachtung
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17:49 24.03.2014
Hohe Polizeipräsenz bei der Rocker-Party. Quelle: Ela
Brandenburg an der Havel

73 Polizisten be- und überwachten am Samstagabend ein Rockerfest im Stadtteil Nord. Wie zuvor im Internet verbreitet eröffnete die Brandenburger Rockergruppe Red Devils ihr neues Klubhaus auf einem früheren Firmengelände in der Brielower Straße 15b und feierte dazu eine Party.

Laut Inspektionsleiter Mathias Tänzer gewährleistete die Brandenburger Polizei den friedlichen Verlauf des Festes. Er führte dies auf die durchgängig hohe Polizeipräsenz zurück, auf die ständige Gesprächsbereitschaft der Beamten gegenüber Unbeteiligten und auf die Verkehrskontrollen.
Gleichwohl kündigte die Polizei an, die Rockerszene weiter zu beobachten. Tänzer: „Wir werden die Lage hinsichtlich solcher Veranstaltungen weiterhin im Auge behalten und auch in Zukunft eine Null-Toleranz-Linie gegenüber kriminellen Rockern konsequent umsetzen.“

Am Samstagabend stellten die Beamten bei einem Besucher fest, dass sein Motorrad nicht zugelassen ist. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen einen weiteren Teilnehmer ermittelt die Kripo wegen Beleidigung. In Polizeigewahrsam wurde niemand genommen. Die Red Devils, die als Unterstützerklub der berüchtigten Hells Angels gelten, hatten bisher an der Ecke Große Gartenstraße/Flutstraße residiert. Seit Juli 2012 sind sie in der Stadt.

Spontanes Rockertreffen im Sommer 2012
Im Juli 2012 überprüften Polizeibeamte Mitglieder mehrerer Motorradclubs in Brandenburg an der Havel. Rund 150 Motorradfahrer, darunter Mitglieder der Hells-Angels und der Red Devils, hatten sich in einem leerstehenden Fabrikgebäude an der Klingenbergstraße/Ecke Luckenberger Straße versammelt. Das Treffen wurde nicht von Zwischenfällen überschattet. „Wir haben keine Waffen gefunden“, sagte Andreas Wendland, Dienstgruppenleiter der Polizei.

Für die Beamten sei das Treffen „überraschend“, weil die Rockerbanden für ihre Versammlungen offensichtlich auf andere Standorte ausweichen. „Erstaunlich ist auch, dass sie von überall herkamen.“  Der Polizeieinsatz endete um 3.30 Uhr. Die Ermittlungsbehörden untersuchen jetzt, wer der Eigentümer der leerstehenden Halle an der Klingenbergstraße ist.

Von Jürgen Lauterbach

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