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Brandenburg/Havel Post von Joachim Gauck
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18:07 26.02.2015
Lieselotte Buchholz (Mitte) mit alten Kollegen. Quelle: N. Giese
Brandenburg an der Havel

„Sieben ehemalige Kollegen sind da gewesen“, erzählt Manfred Buchholz, einziger Sohn der Brandenburgerin. Das sei schon besonders und sage auch viel über seine Mutter aus, die „eine herzensgute Frau ist und immer für andere da war.“ Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Steffen Scheller, der die Glückwünsche der Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (beide CDU) überbrachte. Einen Geburtstagsbrief hatte zudem der Bundespräsident Joachim Gauck gesendet.

Die Jubilarin freute sich über die Besucher. „Ich komme aus Wusterwitz“, sagt sie und spielt damit auf ihrem Geburtsort an. Als sie in den 30er Jahren in der Brandenburger Nervenklinik arbeitete, lernte sie ihren Mann Willi kennen, der dort als Krankenpfleger angestellt war. 1936 heirateten die beiden und Lieselotte zog mit ins Haus der Schwiegereltern in der Großen Heidestraße ein. „Dort bin ich dann auch geboren“, erzählt Manfred Buchholz.

Beruflich verschlug es die heute 100-Jährige nach dem Krieg zu Alwo, wo sie zunächst als ungelernte Arbeitskraft tätig war. Später wurde sie Facharbeiterin und Ende der 50er-Jahre machte sie eine Ausbildung zum Lehrausbilder. Diesen Beruf hat sie schließlich bis zum Rentenalter ausgeübt.

Nachdem ihr Mann gestorben war, zog Lieselotte Buchholz 1962 in eine Wohnung in Nord, in die heutige Freiherr-von-Thüngen-Straße. Durch ihre kontaktfreudige Art machte sie sich auch dort viele Freunde. „Wenn sie frische Bohnen aus dem Garten hatte, hat sie davon so viele gekocht, dass es für das ganze Haus gereicht hat“, erinnert sich Sohn Manfred.

In der Thüngen-Straße blieb Buchholz bis sie 2010 im Alter von 95 Jahren ins nur wenige Meter entfernte Seniorenheim „Domizil am Marienberg“ umzog. „Bis dahin war ich in meiner Wohnung und habe mich selbst versorgt“ sagt sie. Im Heim lebt sie nun in einem Einzelzimmer, liest jeden Tag ihre Zeitung und hält Kontakt mit den anderen Bewohnern.

Sohn Manfred und seine Frau Ingrid besuchen sie regelmäßig. Auch die beiden Enkel schauen hin und wieder bei Oma Lieselotte vorbei, die außerdem vier Ur-Enkel sowie vier Ur-Ur-Enkel hat. „Dem Alter entsprechend ist sie noch fit“, so der 77-jährige Manfred Buchholz. „Sie weiß genau, wie jedes Ur-Enkelchen aussieht.“

Von Norman Giese

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