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Brandenburg/Havel Rathaus-Umfrage: Wie tickt die Jugend?
Lokales Brandenburg/Havel Rathaus-Umfrage: Wie tickt die Jugend?
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18:03 30.09.2019
Womit vertreiben sich Kinder und Jugendliche ab zehn Jahre eigentlich ihre Freizeit, will die Verwaltung wissen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Die Verwaltung will wissen, wie die Jugend der Stadt tickt. Dazu wird sie erstmals eine ausführliche Befragung von Ende Oktober bis Ende November strarten. Mit Hilfe eines Fragebogens werden alle Schüler ab der 4. Klasse aufwärts zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

Fachhochschule hat gekniffen

Eigentlich sollte dies schon längst geschehen sein, ursprünglich wollte das Rathaus dazu mit einer Fachhochschule kooperieren, die ihre Mitarbeit allerdings im vergangenen Jahr aufgekündigt hat. Nun macht es die Verwaltung alleine, sie hat dazu das Staatliche Schulamt sowie die Eltern um Mithilfe beziehungsweise Einverständnis gebeten.

Ziele im Leben und Lieblingsorte

In dem fünfseitigen Fragebogen werden die Kinder und Jugendlichen unter anderem nach ihren Zielen im Leben befragt, wie sie sich politisch äußern (Demonstrationen, Bürgerinitiativen, Internet) oder was sie von der Jugendbewegung „Fridays for Future“ halten. Sie sollen sagen, wie viele Stunden Freizeit sie am Tag haben und mit wem sie diese am liebsten verbringen. Welche Medien sie nutzen und welche Sportarten sie in welchem Umfang treiben, ist ebenso interessant wie andere Freizeitaktivitäten. Sie sollen über die Zahl ihrer Freunde und die Bindung an diese Auskunft geben. Auch dürfen sie ihre Lieblingsorte genauso benennen wie orte, zu denen sie sich nicht hintrauen.

Ergebnisse im Frühjahr

Die Aktion startet, wenn der Jugendhilfeausschuss dafür grünes Licht gibt. Mit ersten Ergebnissen sei ab dem Frühjahr 2020 zu rechnen, sagt die Jugend und Soziales zuständige Fachbereichsleiterin Kerstin Schöbe. Die Ergebnisse werden dann in den Juhgendförderplan eingearbeitet. Vereinfacht gesagt, werden damit freie Träger der Jugendhilfe gefördert, die auch Angebote haben, die für die Jugendlichen interessant sind und von ihnen angenommen werden.

Die Befragungsaktion soll kein zusätzliches Geld kosten, sondern aus den personellen und sächlichen Ressourcen der Verwaltung bestritten werden.

Von André Wirsing

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