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Brandenburg/Havel Richtfest: Neuer Hort entsteht in der Sprengelstraße
Lokales Brandenburg/Havel Richtfest: Neuer Hort entsteht in der Sprengelstraße
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19:43 27.06.2019
John Bölke, Elisabeth Rudolph und Ilayda Inceoglu (von links) spielen im Kreativraum des neuen Awo-Hortes am Marienberg. Mit den Tinkerbots, einem Roboter-Baukasten, soll das räumliche Denken der Kinder erweitert werden. Quelle: André Großmann
Brandenburg/H

Mit Robotern und Tablets spielt John Bölke im Kreativraum des neuen Horts am Marienberg und fühlt sich wohl. Das Objekt der Awo liegt in der Sprengelstraße, bietet Platz für 80 Kinder und kostet bislang um die 1,85 Millionen Euro.

Ein neuer Hort entsteht in der Sprengelstraße. Das Objekt bietet Platz für 80 Kinder und soll bis zum 1. Oktober 2019 fertiggestellt sein.

„Ein Traum wird für mich wahr. Wir bauen ein modernes Haus, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen“, sagt Awo-Geschäftsführerin Natalia Zizmann beim Richtfest. Die Heranwachsenden sollen ihren Alltag in der Einrichtung aktiv gestalten, betont die 45-Jährige.

Funktionsräume für Kinder

Hortkinder können in der Sprengelstraße mehrere Funktionsräume erkunden, dazu gehören ein Hausaufgabenraum mit Bibliothek, ein Kreativraum mit Atelier, ein Spiele- und Theaterraum, ein Bewegungsraum sowie ein Bau- und Konstruktionsraum. Der Begegnungsraum in der Mitte des Horts mit Holzständerbauweise kann auch für Veranstaltungen genutzt werden.

Der Sozialbeigeordnete Wolfgang Erlebach (Die Linke) spricht von einer „interessanten Bauweise.“ Er betont, dass Neubauten wie der Hort in der Sprengelstraße dazu beitragen, dass „Eltern, die einen Kindertagesbetreuungsplatz wünschen, diesen auch zur Verfügung gestellt bekommen.“

Bedarf für Kinderbetreuung wächst

Noch vor einem Jahr habe diese Situation in Brandenburg an der Havel anders ausgesehen. „Wir hatten vor gut einem Jahr den fünftausendsten belegten Platz in der Stadt und haben jetzt in der aktuellen Kitabedarfsplanung 6000 Plätze ausgewiesen“, sagt Erlebach, der von einer dynamischen Situation spricht.

Digitale Pionierarbeit

Projektleiter Thomas Braasch sieht die Planer als Pioniere. „Das wird der erste Hort, der modern ausgerichtet ist, in einer digitalen Zeit“, sagt er der MAZ. Der 61-Jährige betont, dass sich Kinder mit einem digitalen Armband anmelden können, wenn sie das Objekt betreten und Eltern anschließend eine Nachricht per Kurznachrichtendienst Whatsapp erhalten.

„Natürlich nur, wenn das gewünscht ist“, sagt Braasch. Der Projektleiter denkt auch über eine Kooperation mit der wenige Meter entfernten Konrad-Sprengel-Grundschule nach und kann sich vorstellen, dass Schüler ihre Hausaufgaben künftig mit dem Tablet erledigen.

„Diese Visionen sind spannend und aufregend“, sagt Zizmann. Sie will den neuen Hort zu einem „Mittelpunkt und Treff am Marienberg“ machen und hofft, dass Kinder mit modernen Technologien neue Kompetenzen erwerben.

Fünf Mitarbeiter im neuen Hort

Fünf Mitarbeiter sollen dabei helfen. Drei Erzieherinnen wechseln hierzu von der „Kita Spatzenhaus“ in den Hort am Marienberg, neben einer weiteren Kollegin übernimmt Jacqueline Simpig die Leitung im neuen Objekt in der Sprengelstraße.

Plätze im neuen Hort bereits vergeben

Der Hort am Marienberg liegt in der Sprengelstraße, bietet Platz für 80 Kinder und ist bereits voll ausgelastet. Ins neue Objekt ziehen 58 Kinder aus der „Kita Spatzenhaus.“ „Dort soll eine neue konzeptionelle Ausrichtung für Kinder im Vorschulalter erarbeitet werden“, sagt Awo-Geschäftsführerin Natalia Zizmann der Maz. Weitere Anmeldewünsche füllten die Warteliste komplett. Wer sich langfristig anmelden will, kann sich unter 03381-300998 melden.

Erzieherin Anne Biernath aus der „Kita Spatzenhaus“ freut sich auf den Umzug. „Es ist richtig, dass die Kinder hier aktiv mitbestimmen können“, sagt die Brandenburgerin. Bis zum 1. Oktober 2019 soll der Bau des Hortes am Marienberg abgeschlossen sein.

Hausnummer wird noch beantragt

Thomas Braasch ist zuversichtlich, dass dies gelingt. „Wir sind im Zeitplan und könnten sogar etwas früher fertig sein“, sagt er der MAZ. Nur eine kleine Hürde muss er gemeinsam mit Awo-Geschäftsführerin Natalia Zizmann noch überwinden. Denn noch fehlt eine Hausnummer für den neuen Hort. „Die werden wir beim zuständigen Bauamt beantragen. Es sollte nicht länger als einen Monat dauern, bis wir eine Antwort erhalten. Und bis Oktober klappt das auf jeden Fall“, kommentiert der Projektleiter.

Von André Großmann

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