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Brandenburg/Havel Riesenspaß am Schlammloch
Lokales Brandenburg/Havel Riesenspaß am Schlammloch
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08:42 02.09.2013
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Trechwitz

Zuerst diese Nachricht: Konrad Mahler hat es geschafft. Nach Bronze vor vier Jahren und Silber vor zwei Jahren fuhr der Damsdorfer seinen blauen Eigenbau-Trecker auf den ersten Platz.Die MAZ hatte ihn in der vorigen Woche vorgestellt. In der Klasse "11 bis 30 PS" bezwang Mahler gestern beim Treckertreffen in Trechwitz die Konkurrenz. In dieser Klasse war keiner so schnell wie der Damsdorfer.

"Unser Platz wird langsam zu klein", befand Klaus Gaidecka vom veranstaltenden Trechwitzer Freizeit- und Jugendverein, als er vom Richterturm auf dem Sportplatz über die Menschenmassen blickte. Die Zuschauer drängten sich überall in Fünfer-Reihen, um einen Blick auf die verschiedenen Gefährte zu werfen, die in zwei Wettbewerben gegeneinander antraten. "Einmal geht es für die Fahrer auf einem Parcours um die Geschicklichkeit und danach wird der Schnellste in sechs verschiedenen Startklassen ermittelt", erklärte Sebastian Gaidecka. Die Einteilung in verschiedene Klassen ist auch nötig, denn vom 5,5 PS-Nachbau eines ZT-Traktors, der vom neunjährigen Eric Gubba gelenkt wurde, bis zum 260-PS-Monster von Michael Reske aus Senzke waren viele Größen und Formen am Start. Die Traktoren gingen in vier PS-Klassen an den Start und die Oldtimer durften sich in einer eigenen Kategorie messen. Der Nachwuchs kam in Trechwitz ebenfalls nicht zu kurz und ermittelte unter zehn Kindern einen eigenen Sieger.

In der freien Klasse maßen sich alle, die keinen Traktor als fahrbaren Untersatz hatten. Buggys, ein NVA-Trabbi, ein aufgemotzter Geländewagen und ein riesiger Monstertruck boten hier den Zuschauern eine grandiose Show. Erfahrene Besucher kamen gut ausgerüstet mit Planen und Regenschirmen nach Trechwitz, denn die PS-Stärksten sorgten mit riesigen Dreckwolken dafür, dass die Besucher die Strecke buchstäblich auf der Zunge fühlten.

Beim Geschicklichkeitsausscheid ging es unter anderem im Slalom über die Strecke und die Fahrer mussten sich unterwegs auch im Zielwerfen beweisen. Für jeden Treffer gab es Zusatzpunkte. Beim Schnelligkeitswettbewerb kamen dann endlich auch die Schlammlöcher zum Einsatz, die neben einer Buckelpiste zu durchfahren waren. Vier Wochen haben die 30 Mitglieder des Freizeit- und Jugendvereins den Platz hergerichtet und für das Schlammbad, das manche Fahrer und Zuschauer nehmen mussten, hat sich der ganze Aufwand gelohnt.

Eine kleine Einlage nach dem Streckenumbau sorgte bei den Zuschauern für den größten Spaß. Die kreativen Trechwitzer ließen sich im Sommerurlaub von den bekannten Bananenbooten, die mit Touristen im Schlepp übers Meer sausen, inspirieren. Teams aus Blankenberg und Berlitt nahmen auf einer Gummimatte Platz und ließen sich vom Traktor über den Parcours ziehen. Natürlich wurde kein Schlammloch ausgelassen.

Von Christine Lummert

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