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Brandenburg/Havel SPD stellt Samstag Kommunalwahllisten auf
Lokales Brandenburg/Havel SPD stellt Samstag Kommunalwahllisten auf
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10:12 20.02.2019
Ralf Holzschuher (r.) und sein Nachfolger als SPD-Unterbezirksvorsitzender Werner Jumpertz wollen die SPD wieder zu alter Stärke zurück führen. Das wird nicht leicht. Quelle: Rüdiger Böhme,
Brandenburg/H

Die Sozialdemokraten werden Samstag um 10 Uhr im TGZ ihren Wahlparteitag abhalten, bei dem die Listen für die Kommunalwahl beschlossen werden sollen. Der Parteivorstand hat für die drei Wahlkreise einen Vorschlag mit jeweils etwa 15 Kandidaten gemacht.

Einige Überraschungen

Listenführer werden in der Altstadt/Nord Britta Kornmesser, in der Neustadt/Dom Ralf Holzschuher und in Hohenstücken/Plaue/Kirchmöser Werner Jumpertz sein. Danach kommen bekannte und unbekannte Namen. Kornmesser folgen auf Christopher Jahn, Anja Weinkauf, Daniel Keip und Edvard Ageev.

Mit Holzschuher treten an: Nicole Näther, Hanswalter Werner, Marianne Rehda und Maximilian Gränitz an. Hinter Jumpertz reihen sich Carsten Eichmüller, Alfredo Förster. Lieselotte Martius, Udo Geiseler und Ramona Selke ein.

Fragezeichen hinter Förster

Während die Listen der Wahlkreise 1,2 wohl kaum Änderungen erfahren werden, schaut die SPD gebannt auf Wahlkreis 3. Den wollte Carsten Eichmüller anführen, der sich dann aber hinter dem Parteichef Jumpertz einreihte. Förster hatte schon vor sechs Jahren versucht für die SPD in die SVV zu kommen.

Doch der umstrittene frühere Linken-Chef wurde damals von Marianne Rehda mit einer Kampfkandidatur von der Liste gekickt. Jumpertz hat sich mit seinem Vorschlag durchgesetzt, Förster erneut auf einem sicheren Listenplatz unterbringen zu wollen. Ob das der Parteitag auch will, ist offen.

Ziel: Zurück zur alten Größe

160 Genossen im SPD-Unterbezirk haben ein Parteibuch. „Wir setzen auf Klasse statt Masse“, begründet SPD-Vorstand Daniel Keip den Umstand, dass man nicht mit den maximal möglichen 69 Kandidaten am 26. Mai antritt. Jeder, der für die SPD antrete, wolle auch in die SVV, sagt Parteichef Jumpertz.

Sein Ziel: Die SPD solle wieder 12 Stadtverordnete stellen. Derzeit sind es acht, nachdem vor zwei Jahren Dirk Stieger und Norbert Langerwisch die Partei verließen und einem Parteiausschluss zuvorkamen. In der Folge konnten sie noch zwei SPD-Leute und einen Gartenfreund zu sich holen.

Ganz ohne Ärger geht es nicht

Ganz ohne Ärger lief die Kandidatenaufstellung bei der SPD nicht ab. Die parteilose Sylke Plock, die für die SPD als sachkundige Einwohnerin in Ausschüssen sitzt und zahlreiche Veranstaltungen für die Fraktion begleitete, sollte in der Altstadt auf Platz fünf kandidieren.

Sie zog aber verärgert von dannen, nachdem einzelne Genossen nicht für eine Parteilose Wahlkampf machen wollten. Das sei ärgerlich und peinlich. Und es habe laute Worte gegeben, sagt Jumpertz, der darauf hofft, dass sich die Sylke Plock noch umstimmen lässt.

Von Benno Rougk

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