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Brandenburg/Havel Brandenburger Tourismusverein wählt Vorstand
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Tourismusverein wählt Vorstand
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18:53 28.11.2018
Steffen Pauli verstärkt ab sofort die Führung des Brandenburger Tourismusvereins. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Brandenburg/H

Beim Tourismusverein Brandenburg standen Vorstandswahlen an. Neu im Gremium ist Steffen Pauli, die bisherige Zusammensetzung wurde durch die Mitglieder bestätigt: Vorsitzender bleibt Thomas Deterling. Ihm zur Seite stehen André Eckhardt, Sandra Mühlberg, Robert Siemon, Kerstin Bischoff und Fred Ostermann.

Bei dem Treffen lieferte Thomas Krüger, Geschäftsführer der Stadt-Marketing-Gesellschaft, einen Ausblick auf das kommenden Jahr und wies darauf hin, dass die Übernachtungskapazitäten in der Stadt nicht mehr ausreichen.

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Es bleibe beim erklärten Ziel, die Stadt Brandenburg für Touristen noch attraktiver zu machen, teilte Krüger am Mittwoch mit. „Einerseits will man die lokalen Anbieter durch mehrere Workshops (Social Media, Qualitätsmanagement, Kooperationen) auf die Herausforderungen vorbereiten und andererseits mit vielen Aktionen um die Gunst der Touristen werben.“

Touristiker sollten soziale Medien besser nutzen

Krüger rief die Mitglieder zum Beispiel dazu auf, Social Media stärker für ihre Belange zu nutzen. Der eigene Facebook-Kanal habe schon 10.000 Follower. Bei Instagram, darüber sollen vor allem jüngere Besucher erreicht werden, peile man gerade die 2000er-Follower-Marke an.

2019 wolle die STG die Touris-Card aktualisieren. Der Erlebnisführer gehe in Kürze in den Druck und Fontane werde eine große Rolle spielen.

Es fehlen Übernachtungskapazitäten

Doch der Erfolg auf der einen Seite stellt die Touristiker auf der anderen Seite vor ein Problem. Thomas Krüger sagte am Abend: „In diesem Jahr hatten wir auch außerhalb der Hauptsaison komplette Wochen, in denen wir Gäste aus der Touristinfo heraus nicht mehr in der Stadt unterbringen konnten. Dieser Umstand verschärft sich von Jahr zu Jahr, so dass Gäste vermehrt im Umland oder sogar Potsdam übernachten müssen.“

Von MAZ

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