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Brandenburg/Havel Sabine ist brav, dennoch stinkt es zum Himmel
Lokales Brandenburg/Havel Sabine ist brav, dennoch stinkt es zum Himmel
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13:50 10.02.2020
An der Georg-Klingenberg-Schule in Brandenburg an der Havel gab es an diesem Montag „sturmfreie Bude“. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Brandenburg/H

Sturm Sabine hat in der Nacht zum Montag zwar keinen Bogen um Brandenburg an der Havel gemacht, die Havelstadt aber weitgehend von Schäden verschont.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Wehren aus Mahlenzien, Kirchmöser und Plaue seien unwetterbedingt von Sonntag, 13 Uhr, bis Montag, 11 Uhr, zu acht Einsätzen ausgerückt, sagt Daniel Krause von der Brandenburger Feuerwehr. „Es handelte sich um Bäume auf der Straße, lose Verkehrszeichen und einen umgekippten Fahnenmast.“

In der Steinstraße beispielsweise drohten Bauzäune auf die Fahrbahn zu kippen, weil die Metallzäune mit großflächigen Planen als Sichtschutz verhängt waren. Auch hier war die Feuerwehr unbürokratisch zur Stelle: Sie nahmen die Planen ab, und damit gab es keine Windlast mehr auf den Zäunen. Gleichzeitig blieb die Baustelle gesichert.

Die Leitstelle habe für den Landkreis Potsdam-Mittelmark 33 und für den Landkreis Teltow-Fläming 13 Einsätze abgearbeitet.

Schulfrei komplett gab es an zwei Grundschulen, an der Magnus-Hoffmann-Grundschule Kirchmöser war dies bereits am Sonntag angekündigt worden, informiert Stadtverwaltungssprecher Jan Penkawa. Bei der Georg-Klingenberg-Grundschule sei dies am Montag kurzfristig entschieden worden. „Noch keinen umfassenden Überblick haben wir bei der Zahl der Kinder, bei denen die Eltern selbst entscheiden konnten, ob sie ihren Nachwuchs in die Schule schicken. Ein entsprechendes Angebot des Bildungsministeriums haben wir auf der städtischen Internetseite kommuniziert.“

Gewappnet waren auch die Verkehrsbetriebe VBBr: „Unser Bereitschaftsteam hat um 3 Uhr morgens den Turmwagen aufs Gleis gesetzt, damit sind alle bewaldeten Streckenabschnitte abgefahren worden. Diesmal ist kein einziger Ast auf die Strecke oder in die Oberleitungen gefallen“, sagt VBBr-Betriebsleiter Rolf Nothnagel.

Auch sei das Team der Streckenkontrolle alle gefährdeten Busabschnitte abgefahren, dabei wurden keine Schäden festgestellt. „Unser Verkehr rollt.“

Dennoch gab es am Morgen noch einen unappetitlichen Zwischenfall: Ein Fahrgast hatte sich auf einem Bussitz um sein „großes Geschäft“ erleichtert. „Da musste ich den ,Tatortreiniger’ beauftragen, weil sich unsere Leute nicht herangetraut haben.“

Von André Wirsing

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