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Brandenburg/Havel Scheller will aktiv mit dem Land kooperieren
Lokales Brandenburg/Havel Scheller will aktiv mit dem Land kooperieren
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18:39 25.09.2019
Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU). Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Die Stadtspitze sucht den Schulterschluss zum Landtag, weil ein Teil der kommunalen Probleme nur mit Hilfe zu meistern sind.

Rathauschefs im Landtag

Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) nahm am Mittwoch auf Einladung des Städte- und Gemeindebundes an der Konstituierenden Sitzung des neu gewählten Landtages teil. Ihm gleich taten es sein Potsdamer Kollege Mike Schubert (SPD) sowie Bürgermeister einiger anderer Städte. „Es ist ein besonderer Anlass für unser Land und zeigt den kommunalen Zusammenhalt im Land“, sagt Scheller.

Udo Wernitz Quelle: JACQUELINE STEINER

Es sei wichtig, Regionen wie die Lausitz zu fördern, dabei dürfe man aber auch die anderen Regionen nicht vergessen. Im ganzen Land fänden sich erfolgreiche Entwicklungen, doch haben die Landkreise Uckermark oder Prignitz andere Schwerpunkte als beispielsweise die kreisfreien Städte und Oberzentren. Auch Frankfurt (Oder) oder Cottbus hätten eigene Ziele, die sie verfolgen.

Engerer Verflechtungsraum zu Berlin

Der Oberbürgermeister zählt die Stadt Brandenburg ebenfalls zum engeren Verflechtungsraum von Berlin. Hier seien Fragen der Verkehrsinfrastruktur sowie der Ansiedlungen von Betrieben, Institutionen und Behörden besonders vordringlich.

Am Nachmittag vor den Stadtverordneten nutzte der Rathauschef die Gelegenheit, um den am 1. September direkt gewählten beiden Landtagsabgeordneten für die Stadt zu gratulieren. Das sind Britta Kornmesser für den Stadt-Wahlkreis 17 und Udo Wernitz für den Wahlkreis 16, der Teile von Potsdam-Mittelmark sowie Plaue und Görden aus der Stadt umfasst.

„Ich glaube, wir haben als Stadt insgesamt einen fairen Wahlkampf erlebt und ich möchte den beiden direkt gewählten Mandatsträgern auch meine Zusammenarbeit als Oberbürgermeister bei der Bewältigung von zahlreichen anstehenden Projekten anbieten. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns gemeinsam, dass wir unideologisch und überparteilich die dicken Brocken anpacken.“

Britta Kornmesser, Landtagsabgeordnete der SPD. Quelle: Rüdiger Böhme

Probleme bei den Brücken

Allen sei bewusst, dass bei komplexen Infrastrukturthemen wie der Überführung über die RE-1-Bahnstrecke Wust, der neuen Schwerlastbrücke in der Potsdamer Straße sowie bei der Überführung für die Eigene Scholle immer auch das Land Brandenburg mit in der Verantwortung ist.

„Das gilt auch bei anderen Zukunftsthemen, wie beispielsweise der institutionellen Förderung der landesweit einzigen Medizinischen Universität – unserer MHB. Ich würde mich freuen und biete es als Oberbürgermeister gerne an, dass wir uns hierzu abstimmen und aus Brandenburg an der Havel mit einer Stimme sprechen und einheitlich auftreten, sodass wir möglichst viel von unserer eigenen Agenda als Stadt Brandenburg umsetzen können.“

Annäherungskurs wohlwollend registriert

Damit setzt Scheller seinen Annäherungskurs mit dem Land fort, der auch schon von Ministerpräsident Dietmar Woidke, seinen Kabinettskollegen sowie diversen Landtagsabgeordneten wohlwollend registriert worden ist. Zur MHB beispielsweise gebe es bereits Bestrebungen, diese in die vom Land geplanten staatlichen Medizinhochschule zu integrieren und das in Brandenburg an der Havel erworbene Wissen mit zu nutzen.

Von André Wirsing

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