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Brandenburg/Havel Schlägerei: Plötzlicher Angriff vor Sankt-Annen-Galerie
Lokales Brandenburg/Havel Schlägerei: Plötzlicher Angriff vor Sankt-Annen-Galerie
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19:10 07.01.2019
Ein Polizeifahrzeug im Einsatz. Quelle: dpa
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Brandenburg/H

Aufregung in der Brandenburger Neustadt: Mehrere Jugendliche haben sich vor der Sankt-Annen-Galerie eine Schlägerei geliefert. Dabei wurde ein 15-Jähriger verletzt. Er erlitt eine Platzwunde an der Lippe und musste sich im Krankenhaus behandeln lassen. Das teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Freitagabend.

Grundlos angegriffen

Wie es zu dem Streit gekommen war, ist offenbar noch unklar. Laut Polizei sollen mehrere unbekannte Jugendliche mit türkisch-asiatischem Aussehen kurz nach 18 Uhr aus der Sankt-Annen-Galerie gekommen sein und am Ausgang zum Deutschen Dorf die Jugendlichen aus Brandenburg grundlos angepöbelt haben.

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Der 15-Jährige habe den Streit lautstark schlichten wollen und sei dann von vier der unbekannten Jugendlichen angegriffen und geschlagen worden, hieß es. Sein 17 Jahre alter Bekannter habe ebenfalls Schläge ins Gesicht erhalten und sei dabei auch leicht verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher. Er habe jedoch keine ärztliche Behandlung benötigt.

Flucht in Richtung Augustastraße

Wie die Polizei weiter mitteilte, seien die Angreifer dann zu Fuß in Richtung Augustastraße geflohen und dort unerkannt verschwunden. „Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben erfolglos“, berichtete der Sprecher weiter. Die Beamten hätten eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Die Kripo ermittelt. Eine detaillierte Personenbeschreibung der mutmaßlichen Täter gibt es offenbar nicht.

Der Vorfall erinnert fatal an eine ganze Serie von Überfällen, die sich im vorigen Jahr in Brandenburg an der Havel ereignet hatte und bis heute nicht aufgeklärt ist. Damals sollen mehrere aus Tschetschenien stammende Jugendliche brutale Überfälle begangen haben.

Im April 2018 hatten sie den 16 Jahre alten Schüler Florian vor dem Gesundheitszentrum am Hauptbahnhof zusammengeschlagen und lebensgefährlich am Kopf verletzt. Die Täter sind bis heute auf freiem Fuß.

Von MAZ