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Brandenburg/Havel Sitzbänke für alle
Lokales Brandenburg/Havel Sitzbänke für alle
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10:02 06.08.2013
Nicht nur für Senioren und gehbehinderte Menschen: Auch Ntumba Mpaka, Johanna Kläre und Tim Zweig (alle 15, von links) wissen das Modell „Siroli“ auf dem Neustadt-Markt zu schätzen. Quelle: Jacqueline Steiner
Brandenburg an der Havel

Den Senioren und den Menschen mit Einschränkungen ist es egal, ob auf ihrer Sitzbank ein Schildchen mit dem Sponsorennamen prangt – Hauptsache, sie finden beim Gang durch die Stadt eine Möglichkeit zum Ausruhen.

„Auch wenn uns allen die vielen Baustellen in der Stadt das Leben zurzeit schwer machen, wissen wir: Unsere Stadt wird schöner! Um die vielen wunderbaren Plätze am Wasser oder in Parks und Grünanlagen besser genießen zu können, fehlen leider etliche Bänke und Ausruhplätze“, sagt Ursula Trautmann vom Seniorenbeirat. Deshalb haben die beiden für Senioren und für Behinderte zuständigen Beiräte die Initiative ergriffen. Gemeinsam mit Stadtplanern und den Verantwortlichen der Mitmach-Buga entwickelten sie die Sponsoring-Idee. Privatpersonen, Verein oder Firmen können Bänke sponsern, diese werden dann mit entsprechenden Namensschildern versehen.

Zur Auswahl stehen verschiedene Modelle: „Berlin“ steht für die geschwungene Latten-Holzbank, sie kostet ohne 800, mit Lehne 1100 Euro und eignet sich für die historische Innenstadt, Wallpromenade, Dominsel, Theaterpark.

Die „Siroli-Bank“ ist unter anderem vom Neustädtischen Markt bekannt, je nach Ausführung werden 1350 bis 1850 Euro fällig. Sie soll im öffentlichen Raum von Innen- und Bahnhofsvorstadt stehen.

„Siardo“ ist aus Edelstahl, sie wird einbetoniert und muss einiges aushalten, wegen der Empfehlung für „intensiv genutzte Freiflächen“ wie Radwege oder Spielplätze. Dementsprechend kosten die Bänke 1700 bis 2050 Euro.

Planer Udo Dittfurth ist Projektchef der Mitmach-Buga. Er schätzt den Bedarf auf 20 bis 30 Bänke, die zusätzlich aufgestellt werden können, „neben den engsten Bereichen der Innenstadt“.

Wer spenden will, kann sich beim Büro der Mitmach-Buga melden. „Wir sammeln nicht anonym in einen großen Topf, sondern holen erst einmal Zusagen ein, die fällig werden, wenn wir die Sitzmöbel anschaffen“, erläutert Dittfurth. Wenn die Reaktion positiv sei, wolle man es auch angehen, neben neuen Bänken Ersatz für kaputte zu beschaffen. Zudem hofft Dittfurth auf positive Nachahmer: „Wenn in einem Ortsteil einer eine Bank spendet und sein Name steht drauf, animiert das auch den Nachbarn zum Spenden.“

Bedarf gibt es genug. Sind genügend Ruhebänke da, fehlen auch Sitzelemente für Jugendliche, beispielsweise auf Spielplätzen. Gibt es diese Edelstahl-Anlehner und Lümmelgerüste, werden Spielgeräte verschont – so die Hoffnung.

Mehr Infos: Tel. 030 / 88 59 14 31 oder E-Mail an mitmach-buga-brandenburg@planergemeinschaft.de

Von André Wirsing

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