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Brandenburg/Havel Slawendorf im Angebot
Lokales Brandenburg/Havel Slawendorf im Angebot
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19:30 15.01.2013

Ganz so sicher sollte er sich nicht sein. Die Stadt, der das Areal in bester Havellage gehört, und die Beschäftigungsgesellschaft BAS, die das Slawendorf in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut hat, suchen umgehend einen neuen Betreiber für das Dorf. Dazu gehört auch die Besucherbetreuung, die Organisation von Veranstaltungen sowie die Betreibung der Slawenschiffe, der Gastronomie und des Wasserwanderrastplatzes. Das bestätigte gestern BAS-Chefin Margitta Scholz. Noch in diesem Jahr soll ein Nachnutzer gefunden werden, damit sich ab 2014 die BAS sich nicht mehr um diese arbeitsintensive Aufgabe kümmern muss.

Die Suche nach einem neuen Träger steht im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der BAS (MAZ berichtete). Das Slawendorf hat eine Größe von 1,4 Hektar, Zugang zur Havel sowie zwei Boote. Dazu kommen Übernachtungshütten mit 36 Betten und ein kleiner Gastronomiebereich in dem festen Verwaltungsgebäude, das zum Slawendorf gehört. Das Erlebnisdorf zwischen Jahrtausend- und Luckenberger Brücke war lange Zeit eines der Lieblingsprojekte der Brandenburger Lokalpolitik und der BAS. Ungezählte Arbeitsstunden von Ein-Euro-Jobbern und ABMlern wurden dort geleistet, öffentliche Gelder in kaum noch nachvollziehbarer Größenordnung wurden dort verbaut. So entstand über die Jahre eine Nachbildung einer slawischen Siedlung mit einer kleinen Wallburg aus der Zeit des 11. Jahrhunderts. Die Besucher, immerhin einige Tausend pro Jahr, erhielten dort die Möglichkeit, neben der Besichtigung von Ausschnitten aus der Geschichte die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Slawen vor etwa 1000 Jahren aktiv nachempfinden zu können.

Im Ergebnis der BAS-Arbeiten, die zumeist unter Leitung von Frank Brekow standen, kann man dort heute arbeiten, essen und schlafen wie die Slawen. Schon Anfang 2010 unternahm die BAS den eher halbherzigen Versuch, das Gelände an den Mann, respektive einen Verein zu bringen. Doch die Ausschreibung scheiterte und so widmete sich die BAS wieder dem Projekt. Inzwischen ist klar: Das Kapitel Slawendorf ist für die heute klamme BAS vorbei. Wenn sich ein neuer Betreiber für das Slawendorf finde, sei denkbar, ihm auch das Märchenwaldprojekt und die Technikausstellung zu geben, die die BAS bisher betreute, so Scholz. 2014, so hofft die BAS-Chefin, soll ein neuer Betreiber die Geschäfte übernehmen. Die einzige Bedingung werde voraussichtlich sein, das Ensemble zu erhalten und wie bisher zu nutzen.

Schon am 4. Februar hoffe sie, schlauer zu sein. Dann nämlich findet in der BAS-Zentrale in der Neuendorfer Straße eine Info-Veranstaltung statt, bei der sich interessierte Personen, Vereine oder Verbände über die Konditionen der Übernahme informieren lassen können.

Auskünfte erteilt Frank Brekow unter (03381) 20 87 40 31 oder unter Brekow@bas-brandenburg.de (Von Benno Rougk)

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