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Brandenburg/Havel Häppchen, Sekt und viele Reden: Andrang beim Sommerempfang an der Regattastrecke
Lokales Brandenburg/Havel Häppchen, Sekt und viele Reden: Andrang beim Sommerempfang an der Regattastrecke
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18:24 15.05.2019
Oberbürgermeister Steffen Scheller hat am Mittwoch zum Sommerempfang der Stadt Brandenburg geladen und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Leben sind gekommen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Sonnenschein wie in den vergangenen beiden Jahren gab es zwar nicht, aber wenigstens war es trocken am Mittwochabend zum Sommerempfang der Stadt mit 550 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft.

Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) nutzte den Termin um vor der letzten Sitzung der Stadtverordneten in dieser Legislaturperiode den Volksvertretern seinen Dank auszusprechen.

Manche Gäste kommen, weil es ihnen eine Ehre ist, andere, um die neue Garderobe auszuführen und wieder andere um Gesprächspartner wiederzutreffe. Der Sommerempfang ist ein fester Termin für alle.

„Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen, liebe Stadtverordnete und Ortsvorsteher, für das große kommunalpolitische Engagement zu danken, das Sie in der nun zu Ende gehenden Wahlperiode im Interesse unser Bürger geleistet haben.

Sie waren naturgemäß nicht immer einer Meinung – und manches Mal ging es im politischen Dialog auch hart zur Sache. Aber für alle von Ihnen stand stets Eines im Mittelpunkt: Unser Brandenburg an der Havel.“

Scheller nannte stellvertretend für die Erfolge der Wahlperiode die Bundesgartenschau, den Erhalt der Kreisfreiheit und die Gründung der Medizinischen Hochschule MHB. Es sei gelungen, die Roland-Kaserne nachzunutzen und nun das THW für den Bau eines Ausbildungszentrums zu gewinnen.

Anwesend beim Empfang war eine Delegation aus dem russischen Magnitogorsk unter Führung von Oberbürgermeister Sergej Berdnikow – die Stahl- und Metallurgiezentren Magnitogorsk und Brandenburg an der Havel verbindet nun seit genau 30 Jahren eine Städtepartnerschaft.

„Dass es nach einigen Jahren mit mehr oder weniger ,Funkstille’ heute wieder einen regelmäßigen Austausch gibt, ist vor allem den Schülern und Lehrern der Schule Nr. 67 in Magnitogorsk und unseres Brecht-Gymnasiums zu verdanken.“

Als Erinnerung an das Fest auf der Regattastrecke bekam Berdnikow ein Paddel, so wie sein Kollege aus Ivry-sur-Seine im Vorjahr.

Von André Wirsing

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