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Brandenburg/Havel Spannende Märchenstunde am Beetzsee: So begeistert der Froschkönig bei den Wassermusiken
Lokales Brandenburg/Havel Spannende Märchenstunde am Beetzsee: So begeistert der Froschkönig bei den Wassermusiken
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18:24 15.08.2019
Die Prinzessin, Nadine Pirchi, zieht den Frosch, Simon Altmann, aus dem tiefen Brunnen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Der Sport hat auf der Brandenburger Regattastrecke eine Pause und die Kunst hat sich der Anlage am Beetzsee bemächtigt. Am Donnerstagvormittag waren die Kinder dran.

Mehr als 300 Kinder mit ihren Lehrern, Erziehern und Eltern hatten sich auf den Weg gemacht, um das Märchen vom „Froschkönig“ anzuschauen.

Mehr als 300 Kinder mit ihren Lehrern, Erziehern und Eltern haben sich auf den Weg zur Brandenburger Regattastrecke gemacht, um das Märchen vom „Froschkönig“ anzuschauen. Doch dieses Stück hatte es in sich.

Die Inszenierung des Potsdamer Musiktheaters „Pampelmuse“ ist nicht einfach ein Nachspielen der historischen Vorlage der Gebrüder Grimm. Vielmehr handelt es sich hier um eine ziemlich freie Interpretation des Stückes, gespickt mit Humor und lustigen musikalischen Einlagen.

Da ist der arme Frosch, gespielt von Simon Altmann, der in den Tiefen des Wassers singend sein Leid klagt und sich vom Wassermann, gespielt von Thomas Knabe, ungerecht behandelt sieht.

Goldene Kugel fällt in den Brunnen

Nicht wirklich anders ergeht es der jungen Prinzessin, gespielt von Nadine Pirchi, die oben am Brunnen mit ihrer goldenen Kugel spielt und sich über ihren Vater den König (Thomas Knabe) beklagt, der sie um seiner Gier Willen mit einem reichen Edelmann verheiraten will, als ihr plötzlich die goldene Kugel in den Brunnen und auf den Kopf des Frosches fällt. So lernen sich beide kennen und irgendwie knistert es sofort zwischen ihnen.

Das alles wird immer wieder von Liedern umrahmt und unter der Einbeziehung des Publikums. Die Prinzessin holt sich fünf Kinder aus dem Publikum zum Spielen, der Frosch studiert mit den Zuschauern ein Quak-Lied ein, mit dem er der Schönen imponieren möchte. Das klappt wunderbar.

Das junge Publikum macht begeistert mit

Überhaupt ist das junge Publikum immer wieder dabei. Da wird bei kleinen Aussetzern, die natürlich Absicht sind, textsicher geholfen oder die Kinder rufen einfach rein, wenn Gefahr droht, wie die vom bösen Wassermann. Gelacht wird viel und Spaß macht es allen beiden Seiten.

Natürlich geht am Ende das Stück gut aus. Der Frosch und die Prinzessin stehlen dem Wassermann den Zauberspiegel, erfahren so, wie der Frosch erlöst werden kann. Nach dem magischen Kuss verwandelt der sich in einen schönen Prinzen (Simon Altmann) und Beide gehen zum König. Der ist auch glücklich und so feiern sie alle drei Hochzeit.

Von Rüdiger Böhme

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