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Brandenburg/Havel Stadt Brandenburg geht sparsam mit Pestiziden um
Lokales Brandenburg/Havel Stadt Brandenburg geht sparsam mit Pestiziden um
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14:49 27.09.2019
Behälter mit Roundup. Der Unkrautvernichter von Monsanto enthält den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat. Quelle: dpa
Brandenburg/H

Die Stadt geht mit Pestiziden sparsam um. Auf kommunalen Grünflächen wird beispielsweise das hoch umstrittene Mittel Glyphosat gar nicht mehr eingesetzt. Das sagt Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) auf Anfrage von Heike Jacobs von der Linksfraktion

Im Jahre 2016 seien noch 20 Liter Glyphosat auf öffentlichen Grünflächen entsprechend der Verwendungsvorschrift eingesetzt worden. Dabei kam man auf rund 200 Euro Materialkosten. 2017 wurde eine kleine Restmenge verwendet, wobei keine weiteren Kosten entstanden. Seitdem ist das Mittel tabu auf städtischem Grün.

Verkehrsbetriebe setzen Glyphosat noch ein

2018 wurden 1800 Kilogramm Dünger mit integriertem Unkrautvernichter für 3000 Euro gekauft und auf öffentlichen Grünflächen verteilt. Bis heute setzen nur noch die Verkehrsbetriebe Glyphosat ein, um ihre Gleisbetten unkrautfrei zu halten.

Pro Jahr werde zweimal auf 80.000 Quadratmetern Fläche gespritzt. Hochgerechnet wurden in den Jahren 2016 bis 2018 jeweils 80 Liter Glyphosat und somit insgesamt 240 Liter eingesetzt.

Unkraut wird „manuell“ entsorgt

Parallel sorgt eine separate Firma für das Trimmen oder Entfernen des Bewuchses. Seit zwei Jahren wird mit Handarbeit erledigt. Dies könne eine Alternative sein, ist aber nicht so gründlich und nicht so schnell wie die „chemische Keule“.

Insektizide und Fungizide gegen Schädlinge und Schimmel werden ebenfalls eingesetzt. 2017 und 2018 erfolgten jeweils elf Einsätze eines externen Schädlingsbekämpfers gegen Ameisen in verschiedenen kommunalen Gebäuden. Das kostete jeweils rund 1100 Euro. Ebenso erfolgten 2017 fünf und 2018 sieben Einsätze zum Bekämpfen von Schimmel unter Einsatz in verschiedenen öffentlichen Gebäuden für rund 5500 Euro.

Von Lea Günther

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