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Brandenburg/Havel Steffen Kissinger bleibt doch Kanzler
Lokales Brandenburg/Havel Steffen Kissinger bleibt doch Kanzler
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18:52 31.07.2017
Steffen Kissinger bleibt der Technischen Hochschule Brandenburg als Kanzler erhalten.  Quelle: THB
Brandenburg/H

 Steffen Kissinger (38) ist und bleibt über diesen Herbst hinaus Kanzler der Technischen Hochschule Brandenburg (THB). Seine Amtszeit wäre turnusgemäß zum 30. November ausgelaufen. Weil der Wunschkandidat der Hochschule der Präsidentin einen Korb gegeben hat und nicht nach Brandenburg/Havel kommt, darf Kissinger als Zweiter auf der Auswahlliste seinen Posten behalten. Aufgegeben hatte er ohnehin noch nicht.

Ende der vergangenen Woche bestellte die THB-Präsidentin, Burghilde Wieneke-Toutaoui, Kissinger für eine zweite Amtszeit, die im Herbst 2023 endet, wie Hochschulsprecher Andreas Moegelin berichtet. Der 38-Jährige hat das Amt bereits seit 2010 inne.

Gemäß den Bestimmungen des Brandenburgischen Hochschulgesetzes war die Stelle des Kanzlers der THB im März neu ausgeschrieben worden. Es gab einige Bewerbungen und auch der Amtsinhaber warf seinen Hut in den Ring, fasst Moegelin die Vorgeschichte zusammen.

Die aus der Präsidentin, ihren beiden Vertretern, den Dekanen, dem Senatsvorsitzenden und der Gleichstellungsbeauftragten bestehende Berufungskommission hatte sich Anfang Juli mit Mehrheit für den externen Bewerber ausgesprochen und Kissinger an die zweite Stelle gesetzt.

In der vergangenen Woche erhielt die Präsidentin eine E-Mail des erwählten externen Kandidaten, in der dieser seine Bewerbung zurückzog. Um wen es sich handelt und warum er der Hochschule absagt, dazu möchte sich Wieneke-Toutaoui nicht äußern.

Kissinger hatte zuvor jedenfalls schon einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt, um doch noch Kanzler zu werden, eine Initiative, die der Hochschulpräsidentin dem Vernehmen nach wenig Freude bereitete.

Doch mit der Absage des Konkurrenten ist nun wieder alles gut. Die Zusammenarbeit sei nicht getrübt, versichert die Präsidentin, die über das kurze rechtliche Scharmützel so wenig wie der Kanzler Auskunft geben möchte. Öffentlich äußern sich beide Seiten nur freundlich.

Pressesprecher Moegelin zitiert Wieneke-Toutaoui mit den Worten: „Herr Kissinger bleibt Kanzler der THB und es freut mich, dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen können.“ Der Kanzler stößt ins gleiche Horn: „Ich freue mich, dass ich meine Arbeit für die Hochschule fortführen kann.“

Zu seinen wichtigsten Aufgaben werde es gehören, die Services für die Studenten und den Campus zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“

Der gebürtige Brandenburger Steffen Kissinger ist der THB seit langem eng verbunden. Er studierte dort im vergangenen Jahrzehnt Betriebswirtschaftslehre und war zeitweise Vorsitzender der Studentenvertretung AStA.

Von Jürgen Lauterbach

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