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Brandenburg/Havel Mit Hundeeis und Swimmingpool: So trotzen Vierbeiner der Sommerhitze
Lokales Brandenburg/Havel Mit Hundeeis und Swimmingpool: So trotzen Vierbeiner der Sommerhitze
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18:17 07.08.2018
Dackelmix Benny genießt den Hundepool. Melanie Grüttner und Mathias Angermann baden den kleinen Vierbeiner. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Dackelmischling Benny hat eine Strategie gegen die Hitze. Zuerst einmal geschmeidig in den extra aufgestellten Hundepool springen. Mit den Betreibern des Tierheims „Havelhunde“ stehen zwei hilfreiche Menschen parat, die ein bisschen das Fell nass machen. Schließlich raus aus dem Wasser, dreimal heftig schütteln und dann ganz genussvoll auf dem grünen Rasen wälzen.

Mit ein bisschen Abkühlung lassen sich auch die Hundstage im Hochsommer einigermaßen ertragen. „Ein bisschen Anpassung ist natürlich schon gefragt“, stellt Melanie Grüttner klar, die mit ihrem Partner Mathias Angermann seit Anfang 2016 das kleine Tierheim im Brandenburger Eichhorstweg führt.

Hunde, Katzen und Ratten warten auf ein neues Zuhause

Zurzeit warten dort 23 Hunde, 24 Katzen und 23 Ratten auf ein neues Zuhause. Die Nager stammen aus einer Sicherstellung anfangs waren noch viel mehr. „32 Ratten konnten wir schon an Tierliebhaber vermitteln, einige sogar an Leute, die für ihre Tiere extra eine Klimaanlage angeschafft haben“, sagt Grüttner.

Ganz so luxuriös geht es im Tierheim „Havelhunde“ nicht zu. „Mit einem Sonnensegel sorgen wir für Schatten im Raum und eine gute Belüftung hilft auch, obwohl die Ratten tagsüber eher faul in der Ecke liegen“, erklärt Angermann.

Auf der Suche nach einem kühlen Plätzchen zum Dösen

Ähnlich wie die Ratten machen es auch die Katzen und Hunde des Tierheims. In den kühleren Morgenstunden sind die Katzen noch in ihrem Außengehege unterwegs. wenn die Temperaturen steigen, suchen sie sich im Katzenhaus ein schattiges Plätzchen zum Dösen und halten möglichst die Pfoten still.

Für die Hunde wird der Tagesablauf ebenfalls angepasst. „Sie kommen natürlich mindestens dreimal am Tag raus aus ihren Zwingern auf unsere Freifläche und können dann in kleinen Gruppen toben“, sagt Angermann. Wer das Wasser liebt, springt in die Hundepools und kühlt sich ab. Vor allem morgens und abends sind die Vierbeiner agiler.

Hunde lieben kühle Fliesen

In den heißen Mittagsstunden liegen sie lieber auf den kühlen Fliesen im Inneren der Zwingeranlage. „Die Betonflächen im Außenbereich mache ich etwa alle zwei Stunden nass und einige Hunde lassen sich dann auch gern dort nieder“, beschreibt Angermann eine Strategie gegen die Hitze.

Genug Wasser im Trinknapf für die Vierbeiner zu Hause ist auch die erste Empfehlung der Experten an alle Tierhalter. „Was die eigenen Hunde, Katzen oder Kleintiere wie Meerschweinchen oder Hasen gerne mögen, um den Hochsommer gut zu überstehen ist individuell verschieden.“

Asphalt ist zu heiß für die Pfoten der Tiere

Die einen baden gern, den anderen reicht ein nasses Handtuch auf dem Boden. Das Gassi gehen macht den Hunden früh morgens und später am Abend mehr Spaß. „Wenn sie tagsüber raus müssen, dann vielleicht auf schattigen Wegen und nicht auf Asphalt, den der wird eindeutig zu heiß für die Pfoten“, wissen die Tierheim-Betreiber.

Für Tiere, die tagsüber in der Wohnung bleiben, sollte früh gut durch gelüftet werden. Dann die Jalousien schließen, um die Sonneneinstrahlung draußen zu halten. Wenn Frauchen und Herrchen sich dann mal ein Eis gönnen, muss auch Bello nicht nachstehen. „In unserem Laden gibt es extra Hundeeis, unter anderem in den Geschmacksrichtungen Lachs oder Rind, man kann zu Hause aber auch einen Joghurt einfrieren und das schmeckt auch.“

Von Christine Lummert

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