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Brandenburg/Havel Stumme Tankstellenräuber mit Bildern gesucht
Lokales Brandenburg/Havel Stumme Tankstellenräuber mit Bildern gesucht
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14:52 28.03.2017
Im Lager wird der Tankstellenmitarbeiter von den zwei unbekannten überrascht.
Im Lager wird der Tankstellenmitarbeiter von den zwei unbekannten überrascht. Quelle: Polizei
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Brandenburg/Havel

Im vergangenen Herbst haben zwei maskierte und bewaffnete Männer eine Tankstelle überfallen. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Nun sucht die Polizei mit Bildern der Überwachungskameras nach den Männern.

Die Täter machen mit mehreren hundert Euro Beute. Quelle: Polizei

Es ist der 23. September 2016. Der Schauplatz des Verbrechens: die Tankstelle in der Warschauer Straße in Brandenburg-Hohenstücken. Gegen 20:30 Uhr betreten die dunkel gekleideten Männer, deren Gesichter vollständig maskiert waren, den Tankstellen-Shop. Die Täter sind mit einem Messer und einer Pistole bewaffnet. Zur Tatzeit hält sich dort nur ein Mitarbeiter auf – und zwar im Lager. Plötzlich bemerkt dieser die Männer hinter sich. Beide Täter gestikulieren dem Mitarbeiter zu, dass er ins Büro gehen solle, wobei einer der Männer ein Messer in der Hand hält. Der Mitarbeiter der Tankstelle drängt die beiden Maskierten zurück in den Verkaufsraum.

Der Mitarbeiter drängt die Männer aus dem Lager heraus. Quelle: Polizei

Eine Auffälligkeit sticht hervor

Alle drei Personen begeben sich nun hinter den Verkaufstresen, wo die Täter Bargeld aus der Kasse in Höhe von mehreren hundert Euro entnehmen. Als der Mitarbeiter versucht, nach seinem Handy zu greifen, hält plötzlich einer der Männer einen pistolenähnlichen Gegenstand in der Hand und gestikuliert, dass der Mann nicht telefonieren solle. Als die Täter anschließend die Tankstelle verlassen wollen, kehrt einer zurück und hebt das Messer auf, was zuvor heruntergefallen sein muss. Mit dem erbeuteten Geld flohen die Räuber zu Fuß in Richtung Rosa-Luxemburg-Allee.

Etwas ist besonders auffällig während des Raubüberfalls: Die Männer sprachen während des gesamten Tathergangs kein einziges Wort.

Einen Tag später, am 24. September, findet ein Zeuge im Bereich der Rosa-Luxemburg-Allee Ecke Kopenhagener Straße einen pistolenähnlichen Gegenstand, ein Messer und einen Handschuh. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die Tatwerkzeuge handelt.

Der Mitarbeiter wird gezwungen, die Tageseinnahmen herauszugeben Quelle: Polizei

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter mit Messer

– etwa 175- 178 cm groß
– schlank
– dunkle Augen
– südländische Erscheinung
– graues Kapuzenshirt
– hatte etwas Graues vor dem Mund (Tuch oder Shirt)
– trug eine Kapuze auf dem Kopf
– trug Handschuhe

Zweiter Täter

– etwa 175- 178 cm groß
– dunkle Augen
– südländische Erscheinung
– schwarzes Kapuzenshirt
– trug ebenfalls die Kapuze auf dem Kopf
– ebenfalls Tuch oder Shirt vor dem Mund

Von MAZonline