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Brandenburg/Havel Tagsüber bleibt die Stadt verschlossen
Lokales Brandenburg/Havel Tagsüber bleibt die Stadt verschlossen
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17:08 07.04.2015
Damit Buga-Gäste nicht am Straßenrand warten müssen, wird die Plauer Straße tagsüber gesperrt.
Damit Buga-Gäste nicht am Straßenrand warten müssen, wird die Plauer Straße tagsüber gesperrt. Quelle: J. Steiner
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Brandenburg an der Havel

„Es handelt sich um temporäre Sperrungen während der Zeiten, zu denen die Buga-Gäste unterwegs sind.“ Man könne den in – erwarteten – Heerscharen strömenden Besuchern nicht zumuten, auf dem Weg aus dem Humboldthain in Richtung Wall und später in Richtung Rosenhag/Südaufgang den fließenden Verkehr abzuwarten, bis sich eine Lücke auftue. Zudem seien viele Besucher auch im Seniorenalter beziehungsweise in ihrer Mobilität eingeschränkt.

Ausgenommen von der Sperrung sind Busse und Straßenbahnen im Öffentlichen Nahverkehr, Taxis sowie Fahrzeuge von schwerbehinderten Menschen.

Wer dennoch über den Nicolaiplatz in Richtung Plauer Straße fährt und vor dem Sperrschild nicht weiterkommt, darf noch einen Bypass benutzen: Er kann nach links in die Straße Am Rosenhag einbiegen. „Ab heute wird die Einbahnstraßenregelung in der Straße Am Marienberg zwischen der Straße Am Rosenhag und der Zufahrt zum Parkplatz Klinikum umgedreht“, teilt Anke Pauluth von der Verkehrsbehörde der Stadt mit.

„Im Abschnitt zwischen der Zufahrt zum Parkplatz Klinikum und der Hochstraße wird die Einbahnstraßenregelung vollständig aufgehoben.“ Somit gelangt der verirrte Autofahrer von der Straße Am Rosenhag über Am Marienberg bis zur Hochstraße. Von dort kann er zur Magdeburger Straße gelangen oder entlang des Klinikums zur Sprengelstraße, Willi-Sänger-Straße zum Zentrumsring.

Erwarteter Besucheransturm

Rund 56 Prozent aller Besucher werden mit dem Auto zu den Ausstellungskulissen fahren, etwa 22 Prozent werden mit einem Reisebus kommen.
Die größte Besuchergruppe schickt mit 700.000 Menschen die Region Berlin/Potsdam. Insgesamt wird die Region mit Mehrfachbesuchen rund 4,4 Millionen Mal angefahren.
An einem Durchschnittstag der 177 Buga-Tage wird allein in Brandenburg/Havel mit 1621 Autos und insgesamt 8042 Gästen gerechnet.
In Brandenburg/Rathenow werden jeweils 1,4 Millionen Gäste erwartet.

„Es wird am Vortag und am Eröffnungstag, also 17./18. April, zu noch mehr Sperrungen und auch ausgeweiteten Haltverboten kommen“, kündigt Brandt an. Diese würden erst relativ kurzfristig kommuniziert. Am Freitagabend zum Buga-Erwachen am Salzhofufer ist der zentrale Zugang für die 8000 Zuschauer nur über den Humboldthain und die Klosterstraße möglich, weil die Jahrtausendbrücke als Teil der Show komplett gesperrt wird.

Am Eröffnungssonnabend mit Bundespräsident Joachim Gauck und anderen hochrangigen Politikern sind die Sicherheitsanforderungen mittlerweile so hoch, dass noch nicht einmal mehr Wegrouten und Aufenthaltszeiten öffentlich kommuniziert werden dürfen – eine Herausforderung für die Organisatoren.

Von André Wirsing

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