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Brandenburg/Havel Tariferhöhung bei Riva in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Tariferhöhung bei Riva in Brandenburg
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07:09 27.07.2019
Sie Brandenburger Riva-Beschäftigten bekommen die Tariferhöhung rückwirkend ab März. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Die Riva-Stahlarbeiter in Brandenburg/Havel bekommen die im März vereinbarte Tariferhöhung für die Fläche Stahl Ost, teilen beide Tarifparteien am Freitag mit.

Die Geschäftsführung der Brandenburger Elektrostahlwerke (BES) haben den entsprechenden Tarifabschluss am Freitag für den Standort in der Woltersdorfer Straße anerkennt und rückwirkend übernommen. Die Mitarbeiter wurden umgehend informiert.

Rückwirkend ab März 2019 bekommen nun auch die Brandenburger Riva-Beschäftigten 3,7 Prozent mehr Geld, eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro für die Monate Januar und Februar sowie eine zusätzliche dauerhafte jährliche Vergütung in Höhe von 1000 Euro ab 2020. Diese Vergütung kann in freie Tage umgewandelt werden.

6,6 Millionen Euro Verlust

Die IG Metall erinnert an die „monatelangen Auseinandersetzungen, Solidaritätsstreik mit den Streikenden von Riva in Trier und Horath und drei ganztätigen Warnstreiks. Den Produktionsausfall beziffert die Gewerkschaft mit rund 6,6 Millionen Euro Verlust.

Das Tarifergebnis sei kurz vor der Urabstimmung über einen unbefristeten Streik in Brandenburg/Havel voll anerkannt worden. Die Gewerkschaft feiert den Erfolg der Solidarität.

Die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Orienburg-Potsdam, Stefanie Jahn, blickt sehr zufrieden auf die „Entschlossenheit, Solidarität und Kampfbereitschaft“ zurück. Nur so sei dieser Erfolg kurz vor Beginn der Urabstimmung über einen unbefristeten durchgesetzt worden.

Weiter im Solidarpakt

Die Verhandlungsführerin der IG Metall für Brandenburg kündigt an, „weiter im Solidarpakt mit den Streikenden von Riva aus Trier und Horath zu kämpfen, bis diese auch die Tarifbindung durchgesetzt haben“.

Am 5. August wird dazu in Frankfurt/Main erneut verhandelt. In Brandenburg/Havel tagt in der kommenden Woche die innerbetriebliche Einigungsstelle.

Dabei geht es um das Schichtmodell, das die BES-Geschäftsführung für dringend erforderlich hält und ab dem kommenden Jahr gelten soll.

Von Jürgen Lauterbach

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