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Brandenburg/Havel Technisches Hilfswerk: Hoch hinaus mit neuem Teleskoplader
Lokales Brandenburg/Havel Technisches Hilfswerk: Hoch hinaus mit neuem Teleskoplader
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11:24 30.04.2019
"Genau das richtige Gerät": THW-Ortsbeauftragter Kay Kuckert und Gruppenführerin Kathleen Brandt freuen sich über den neuen Teleskoplader. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

 Ob Teleskoplader, Anhänger, Bagger oder Radlader – insgesamt erhält das Technische Hilfswerk (THW) bis Ende 2022 1320 neue Fahrzeuge und Anhänger. Davon wurden im vergangenen Jahr bereits 115 Gefährte ausgeliefert. Während also einige schon in Gebrauch sind, rollen andere gerade erst auf die Höfe der THW-Ortsverbände.

 Über besonderen Zuwachs freute sich nun der Geräte- und Fuhrpark des Ortsverbandes Brandenburg. Der Standort auf dem ehemaligen Militärgelände in der Upstallstraße in Brandenburg an der Havel übernahm jetzt einen neuen Teleskoplader- von diesen sind bundesweit nur insgesamt 33 Stück im Einsatz.

Flexibler als reguläre Radlader

„Es ist genau das richtige Gerät für uns“, sagt Kay Kuckert, Chef der THW-Ortsgruppe Brandenburg. „Schließlich ist der Teleskoplader flexibler einsetzbar als unseren herkömmlichen Radlader.“

So können beispielsweise die zwei großen Tankgefäße der Ortsgruppe schneller auf- und abgeladen werden.Die Tanks fassen jeweils 400 Liter Treibstoff und dienen im Einsatz als autarke Tankstelle für die THW-Fahrzeuge. „Zudem hilft der Teleskoplader unter anderem beim schleunigen Umladen der Ladung eines LKW im Falle eines Unfalls auf der Autobahn“, so Kuckert.

Breites Einsatzfeld dank umfangreicher Ausstattung

Für das breitgefächerte Einsatzfeld des multifunktional einsetzbaren Umschlaggerätes sorgt die umfangreiche Ausstattung. Das schwere Gerät verfügt  serienmäßig neben einer sogenannten „4 in 1“-Schaufel und einer Palettengabel auch über eine schwenkbare und ausziehbare Arbeitsbühne, die eine Höhe von bis zu 13 Metern erreicht. „Die Plattform ermöglicht so etwa bei einem Häuserbrand eine Übersicht über die Gefahrensituation zu verschaffen“, sagt Kuckert.

Hinzu kommen weitere einsatzspezifische Elemente: beispielsweise sind die Fahrzeuge mit einer Halterung für ein Atemschutzgerät ausgestattet, wodurch ehrenamtlichen Helfer des THWs vor Schadstoffen geschützt sind. Außerdem erhöht ein Kamerasystem die Sicherheit beim Fahren und Steuern, während eine Klimaanlage die Arbeiten bei hohen Temperaturen erträglich macht. Der Teleskoplader wird von einem 112 PS-Motor angetrieben und kann um diverse Anbaugeräte wie Seilwinde oder Anhängerkupplung ergänzt werden.

Bevor sich die Kraftfahrer jedoch hinters Steuer des neuen Arbeitsgerätes setzen, erhalten sie eine Einweisung, da der bisherige THW-Baumaschinenschein nicht dazu berechtigt, einen Teleskoplader zu bedienen. „Da müssen wir uns erst einmal einfummeln“, sagt Kathleen Brandt, Gruppenführerin der THW-Fachgruppe Räumen. „Das ist praktisch wie Fahrschule.“

Zwölfstündige Überführungsfahrt

Brandt gehörte zu den insgesamt drei Ehrenamtlern, welche bereits am 22. März nach zwölfstündiger Fahrt das Gerät aus dem mittelhessischen Gießen in die Havelstadt überführten. Brandt wird in der Zukunft zu den Fahrern des neuen Teleskopladers zählen.

Die Gruppenführerin wolle während ihres Dienstes so viel mit dem Gerät üben wie es geht: „Wir werden erst einmal alles anbauen, abschätzen, wie man mit der Hebebühne in die Höhe kommt und trainieren Container zu versetzen“, so Brandt. „So fuchsen wir uns ein und dann kann es mit dem Teleskoplader schon losgehen.“

Von Tobias Wagner

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