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Brandenburg/Havel Teurer Spaß im Freien
Lokales Brandenburg/Havel Teurer Spaß im Freien
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11:54 15.08.2013
Küssen ist nicht verboten. Aber wehe, die beiden können nicht mehr an sich halten - dann kann's teuer werden. Nackt sind die zwei ja schon ... Quelle: dpa
Brandenburg/Havel

Nach Angaben von Verwaltungssprecherin Angelika Jurchen verhält es sich nicht so. Im Gegenteil. Das Ordnungswidrigkeitengesetz erfasse derartige Fälle, sagt Jurchen. Sex im Theaterpark etwa würde als Belästigung der Allgemeinheit angesehen werden. Als "grob ungehörige Handlung", die die Allgemeinheit belästige und die öffentliche Ordnung beeinträchtige, sogar gefährde, heißt es in dem Gesetz. "Bezogen auf die Umstände des jeweiligen Einzelfalls würde eine Geldbuße bis zu 1000 Euro verhängt werden können", sagt Jurchen. Knutschen im Park kostet also nichts, wird es inniger, kann das richtig teuer werden.

Jana Birnbaum, Sprecherin der Polizeidirektion West, zitiert das Strafgesetzbuch. Denn Erregung öffentlichen Ärgernisses ist auch eine Straftat. "Jetzt wird es Herbst, da wird das Thema wohl weniger häufig anstehen", schmunzelt Birnbaum. Aber Pärchen, die öffentlich knutschten, sich auf einer Parkbank oder in einem Auto vergnügten, "so was kommt vor. Auch an Badeseen. Aber die Brandenburger sind diskret. Pärchen, die sich auf der Motorhaube der körperlichen Liebe hingeben, hatten wir noch nicht." Die Havelstädter würden dafür offenbar so geheime Orte wählen, dass sie ungestört blieben. "Und wo kein Kläger, da kein Richter."

Kein Tabuthema ist der Liebesakt außerhalb einer Bettstatt in Männermagazinen. Die geben sogar einschlägige Tipps, etwa um Sonnenbrände im Eifer des Gefechts zu vermeiden. Beim Bett im Kornfeld wird der Bauer sauer, wenn sein Getreide platt gedrückt wird. Selbst im Forum der Frauenzeitschrift Brigitte gibt es Debatten dazu. Dort rühmt sich eine Glückliche, ein Stück Privatwald zu besitzen.

Von Marion von Imhoff

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