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Brandenburg/Havel Theaterfrühstück zur Premiere von „Hans im Glück“
Lokales Brandenburg/Havel Theaterfrühstück zur Premiere von „Hans im Glück“
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16:44 12.01.2020
Zum Januar-Theaterfrühstück wurde „Hans im Glück“, ein Stück der Bürgerbühne, vorgestellt und die Darsteller gaben kleine Szeneneinblicke. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Frage: Wo befindet sich in Brandenburg an der Havel die Bürgerbühne? Bekannt ist die Studiobühne und daneben das Große Haus des Brandenburger Theaters, wo es auch die Probebühne gibt. Aber wo soll denn nun diese Bürgerbühne sein?

Künstler der Bürgerbühne geben Einblick in das Theaterstück „Hans im Glück“ von Peter Ensikat, das am 18. Januar Premiere auf der Probebühne des Brandenburger Theaters feiert.

„Mit dieser Frage bin ich in den vergangenen Wochen immer wieder konfrontiert worden“, erzählte Anna Büge, Vorsitzende des Vereins „Freunde des Brandenburger Theaters“, Sonntagvormittag im Foyer des Großen Hauses. Sie konnte etwa dreißig Gäste begrüßen, die sich zum traditionellen Theaterfrühstück dort eingefunden hatten, das der Freundeskreis immer vor einer Premiere veranstaltet.

Wenn Bürger Theater machen

Eigentlich sollte es ja um Glück gehen. Doch bevor die Besucher Näheres über die anstehende Premiere von „Hans im Glück“ erfuhren, informierte Büge, dass es sich bei der „Bürgerbühne“ nicht um einen Veranstaltungsort in der Stadt handele, sondern um ein Ensemble von Laienschauspielern, das seit einiger Zeit die Theaterarbeit des Musentempels unter wechselnden Regisseuren stemmt.

Aha! Na ja, wer käme denn auch auf die Idee, dass es Bürger auf der Bühne eines Städtischen Theaters bedarf, damit Eigenproduktionen realisiert werden können? Damit in der Stadt die beiden Neubauten des Brandenburger Theaters nicht leer stehen müssen, machen die Bürger hier eben selbst Theater, was den künstlerischen Leiter des Hauses, Frank Martin Widmaier, freut. Wie erfolgreich das sein kann, das hat das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Brandenburger Jugendtheater ja seit Jahren bewiesen.

Regie führt Steffan Drotleff

Unter der Regie von Steffan Drotleff hat sich eine Projektgruppe des Bürgertheaters zusammen gefunden, die die Adaptation des Grimmschen Märchens „Hans im Glück“ aus der Feder des Kabarettisten und Autors Peter Ensikat auf die Bühne bringen will. Premiere ist am Samstag, 18. Januar um 19.30 Uhr auf der Probebühne des Brandenburger Theaters.

„Wo der Hunger anfängt, hört die Tierliebe auf“, lässt Ensikat das Schwein in seinem Stück voller Panik sagen. Sprechende Tiere? Ja. Soviel Märchen muss sein, obwohl das Stück gar nicht wie üblich anfängt mit dem für Märchen typischen Satz: „Es war einmal...“

Den Theaterbesuchern werden zwei Glückssucher begegnen: Hans I, der schwer an seinem Reichtum schleppt, den er sich in sieben Jahren hart erarbeitet hat, und Hans II, für den Wohlstand der Gipfel allen Glückes ist. „Ich bin erst glücklich, wenn ich alles habe“, zitiert Thomas Gabriel diesen Hans.

Ein Goldklumpen singt

Die Zuschauer dürfen sich wieder auf ein Bühnenbild von ihm freuen. Seine Idee dazu: Den Weg sinnbildlich darzustellen, den Hans auf seinem Heimweg vor sich hat. Als Muster diente dem Bühnenbildner dafür das Verkehrszeichen „Zebrastreifen“, wo sich der Weg perspektivisch im Unendlichen verliert.

Auch der Goldklumpen tritt in diesem Stück live auf und singt Wanderlieder. Leider konnte dieser Darsteller am Theaterfrühstück nicht teilnehmen. Die Zuschauer müssen also bis zur Premiere warten, um zu erfahren. wie das klingt, wenn ein Goldklumpen singt.

Von Ann Brünink

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