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Brandenburg/Havel Tierischer Spaß beim Havelfest: Sparfüchse auf Drahteseljagd
Lokales Brandenburg/Havel Tierischer Spaß beim Havelfest: Sparfüchse auf Drahteseljagd
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17:20 23.06.2019
Ich möchte dieses Fahrrad haben: Zahlreiche Brandenburger waren beim Havelfest auf Schnäppchenjagd und boten fleißig mit. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

Drei, zwei, eins – meins: Am Samstagvormittag zog es beim Havelfest wieder unzählige Schnäppchenjäger vor die Bühne der Stadtwerke. Hier bot die Versteigerung von Fundsachen aus dem Depot des Fundbüros der Stadtverwaltung die Möglichkeit, den ein oder anderen Schatz für wenig Geld zu ergattern.

>>Lesen Sie hier mehr über die Aktivitäten auf dem Havelfest

Nicht nur aufgrund heißer Temperaturen kamen die Bietenden dabei heftig ins Schwitzen- die Gäste lieferten sich am Heineufer heftige Preisschlachten, bei denen neben Goldringen, Büchern und Koffern vor allem Fahrräder die Objekte der Begierde darstellten.

Fahrräder in jedem Zustand

Insgesamt 48 Drahtesel fanden bei dem Volksfest in der Havelstadt einen neuen Besitzer. Die Fahrradtypen zeigten sich dabei so unterschiedlich wie ihr Zustand. Vom beinahe nagelneuen Mountainbike über das eingestaubte Kinderfahrrad bis hin zum nicht mehr fahrtüchtigen Damenrad präsentierte Jana Siegel, seit 2014 Leiterin des Fundbüros im Haus der Stadtverwaltung auf dem Nicolaiplatz und zum Havelfest ein Mal jährlich Hobby-Auktionatorin, jene Räder, die ihren alten Besitzer verloren haben. Das waren im letzten Jahr immerhin insgesamt 40 Stück.

Die ersteigerten Fundsachen wurden direkt auf der Stadtwerkebühne bezahlt und abgeholt. Quelle: Tobias Wagner

Während das begehrteste Objekt, ein hochwertiges Mountainbike, mit 140 Euro das höchste Gebot erzielte, konnten Sparfüchse jedoch hier und da durchaus auch ihr Portemonnaie schonen. So wurde bereits das erste Fahrrad des Vormittags für preiswerte 65 Euro an die Frau gebracht.

Extra zur Auktion erschienen

 „Ich bin extra wegen der Fahrradversteigerung auf das Havelfest gekommen“, sagt Petra Schwabe, neue Besitzerin des weißen Damenfahrrades, welches der 65-Jährigen Brandenburgerin vor allem aufgrund der Optik sofort gefiel. „Ein bisschen muss was dran gemacht werden, da das Rad beispielsweise leider keine Gangschaltung hat, aber was man hat, das hat man.“

Insgesamt 48 Fahrräder fanden bei der Fundsachenversteigerung einen neuen Besitzer. Quelle: Tobias Wagner

Ebenfalls zufrieden zeigte sich auch der Havelstädter Uwe Schlömer, der ebenfalls ein Damenrad ersteigern konnte. Das Fahrrad, für das der 59-Jährige 60 Euro bezahlte, war jedoch nicht für ihn gedacht. „Ich habe vor Jahren bereits bei der Fundsachenversteigerung ein Fahrrad für meine Tochter gekauft“, so Schlömer. „Das wurde jedoch vor ein paar Tagen gestohlen, und nun hole ich ihr hier einfach ein neues.“

Die Erlöse der Auktion, die direkt auf der Bühne bezahlt werden konnten, wandern jedes Jahr in die Stadtkasse.

>>Das war der Start des großen Festes am Freitag

Von Tobias Wagner

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