Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Traditioneller Lampionumzug zum Martinsfest
Lokales Brandenburg/Havel Traditioneller Lampionumzug zum Martinsfest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:34 12.11.2018
Unzählige Familien besuchten die Andacht zum Heiligen Sankt Martin in der Katharinenkirche. Quelle: Tobias Wagner
Anzeige
Brandenburg/Havel

Auch dieses Jahr veranstalteten die Dreifaltigkeitsgemeinde und die Innenstadtgemeinde Sankt Katharinen in Brandenburg an der Havel das traditionelle Martinsfest. Sie wollten damit an die Tugend des Teilens und Abgebens erinnern.

Das Fest startete am Montagabend mit einer Andacht in der Katharinenkirche und einem Theaterstück zur Martinsgeschichte. Anschließend folgten die unzähligen Familien mit ihren laternenschwingenden Kindern unter den Klängen von Posaunen und Trompeten den vier Bläsern der Brandenburger Symphoniker sowie dem berittenen Darsteller des Heiligen Martins.

Anzeige

Lieder sowie Martinshörnchen und Punsch am Dom

Das Laternenlicht habe dabei eine ganz besondere Aufgabe: „Das Licht symbolisiert Wärme und Geborgenheit“, erklärt Steffi Loose, Leiterin der Diakonie-Kita „Kleine Fische“. Bereits im Vorfeld bastelte sie mit den Eltern Papierlaternen für das Fest

Hunderte Laternenträger zogen am Montagabend von der Katharinenkirche zum Brandenburger Dom. Dort wurden Lieder gesungen und Martinshörnchen geteilt.

Das Martinsfest erinnert an den römischen Soldaten Martin, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Er soll an einem Wintertag einem frierenden Bettler begegnet sein. Aus Mitleid teilte Martin mit einem Schwert seinen Mantel und schenkte dem Bettler die Hälfte.

Der Lampionumzug lief durch die Hauptstraße und über die Näthewinde zum Dom. Dort angekommen sangen die Umzugsteilnehmer im Hof des Domes Lieder. Zudem teilten die Anwesenden als Zeichen der Nächstenliebe symbolisch Martinshörnchen der benachbarten Bäckerei. Zum Abschluss gab es Punsch, der bei den mittlerweile sinkenden Temperaturen gerne gesehen war.

Von Tobias Wagner

Anzeige