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Brandenburg/Havel Tschirch-Schüler und Künstler zaubern bunten Riesenfisch an die Fassade
Lokales Brandenburg/Havel Tschirch-Schüler und Künstler zaubern bunten Riesenfisch an die Fassade
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18:52 14.05.2019
Die Künstler und ihr Wanderfisch: Felicitas Gregorius, Leonie Bischoff, Guido Raddatz, Enrico Gränzer, Jule Schöps, der mexikanische Gast Herrmann Orduna, Maik-Markus Plöhn, Madleen Zeeb, Sebastian Block und Sarah Schulze (von links). Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Es hat lange gedauert, doch nun ist das Bild fertig und strahlt von der Rückwand der Turnhalle der Otto-Tschirch-Oberschule in Hohenstücken. Entstanden ist ein Graffito mit einem Riesen-Wanderfisch, der von der Wand leuchtet. Am Dienstagnachmittag ist das Werk enthüllt worden.

Besonders gut zu sehen ist das Bild vom Vier-Jahreszeiten-Weg aus. Auf dem Kopf trägt der Fisch einen Hut, auf man die Friedenswarte und weitere Wahrzeichen der Havelstadt erkennen kann. Lange Arme greifen nach einem Kopf, unzählige Augen scheinen ihn zu umschwirren. Der Körper des Riesenfisches zeigt zahllose Motive aus aller Welt.

Fast zwei Jahre vorbereitet

Das Kunstwerk, in dem sich Graffiti- und Malkunst vereinen, ist ein Projekt von 23 Schülern aus zwei Kursen des Wahlpflichtfaches Kunst der Tschirch-Klassen 9 und 10, an dessen Vorbereitung fast zwei Jahre in der Schule gearbeitet wurde. Es wurden Entwürfe gemacht, Skizzen, Farbmotive erstellt und wenn es nicht gefiel, von vorn begonnen.

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Nach allen Vorarbeiten wurde das Projekt in den vergangenen beiden Wochen von fünf Schülerinnen und ein Schüler mit dem Team von Colorful aus Brandenburg an der Havel und dem mexikanischen Grafiker und Künstler Herrmann Orduna auf die Wand gebracht.

Mit viel Spaß dabei

Gemeinsam mit Guido Raddatz, Enrico Gränzer, Sebastian Block und Felicitas Gregorius haben Madleen Zeeb, Jule Schöps, Leonie Bischoff, Sarah Schulze, Celina Bruns und Maik-Markus Plöhn die Ideen der Schüler aus den beiden Projekten umgesetzt. Sie waren mit viel Spaß dabei.

Graffiti-Experte Guido Raddatz dankte der Schule, der Stadt und einem ortsansässigen Vermieter für die Hilfe und hat noch eine Bitte auf Lager: Gerade mit Blick auf die Schmierereien, die eine Nacht zuvor an den Seitenwänden der Turnhalle entstanden waren, wäre es jetzt noch sehr dringend erforderlich, wenn das neue Kunstwerk versiegelt werden könnte.

Von Rüdiger Böhme

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