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Brandenburg/Havel Um Brandenburg muss sich niemand verlaufen
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16:16 04.04.2014
Ein Zielwegweiser in Brielow/Seehof. Quelle: F. Bürstenbinder
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Brielow

Bis zum Neustädtischen Markt sind es gerade 6,4 Kilometer zu Fuß, in die Gegenrichtung muss sich der Ausflügler auf 3,4 Kilometer bis Radewege einstellen. Verlaufen kann sich jetzt niemand mehr auf dem 38 Kilometer langen und in der Routenführung leicht veränderten Storchenwanderweg. Neue Wegweiser wurden nicht nur vor dem Eingang zum Wohnpark Brielow/Seehof aufgestellt. Dank eines vom Landkreis Potsdam-Mittelmark getragenen Investitionsprojektes flossen rund 230 000 Euro in den Ausbau und die Neuausstattung des Wanderwegenetzes rund um die Stadt Brandenburg.

„Der Storchenwanderweg gehört zweifellos zu den bekanntesten und schönsten Touren durch unsere Beetzseedörfer“, meint jedenfalls Eckhard Kühn (62). Der Brandenburger hat die ehrenamtliche Betreuung des Wanderwegenetzes im Amt Beetzsee sowie rund um Wusterwitz übernommen. Der begeisterte Naturfreund Kühn hat mitgearbeitet an der praktischen Umsetzung des Infrastrukturprojektes. 75 Prozent der Kosten bekommt der Landkreis von der EU im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) gefördert.

So wurden in den letzten Monaten allein entlang dem Storchenwanderweg, der an einigen Stellen näher ans Ufer des Beetzsees geführt wurde, 30 Zielwegweiser mit 76 Schildern und 38 Zwischenwegweisern neu aufgestellt. Eine Arbeit, die vor allem vom Arbeits- und Ausbildungsförderverein (AAfV) in Kuhlowitz bei Bad Belzig ausgeführt wurde. Wanderwegewart Kühn entfernte alte Schilder, demontierte Dopplungen und kümmerte sich um die Versetzung der großen Informationstafel in Sichtweite des Mötzower Storchennestes. Auch die Reparatur von beschädigten Schildern fällt in seine Verantwortung. „Wenn ich in der Feldmark unterwegs bin, dann nur mit Akku-Schrauber, Zange, Spaten und Holzschrauben“, berichtet Kühn.
Neben dem Storchenwanderweg wurde der Havel-Elbe-Wanderweg aufgerüstet. Dieser verbindet in einem Teilabschnitt über 19 Kilometer die Havel im Westen mit dem Beetzsee im Osten, wo er ebenfalls auf den Brielower Seehof trifft, bevor er nach Brandenburg abknickt. Geld floss auch in die Einrichtung eines Fiener Bruch-Havel-Wanderweges. Dieser reicht über 40 Kilometer von Ziesar über Wusterwitz und Bensdorf bis zum Pritzerber Bahnhof. Mit 41 Zielwegweisern wurde der Kloster-Havel-Wanderweg ausgeschildert, der Lehnin über Damsdorf mit Götz verbindet. „Mit der Ausschilderung sind wir durch. Jetzt folgt im Raum Brandenburg die Aufstellung der Rastplätze“, kündigte Tourismus-Sachbearbeiter Dietmar Bölke auf der jüngsten Verkehrsausschusssitzung des Kreistages an. Ziel ist es, die Regionen Brandenburg und Potsdam mit einer Infrastruktur auszurüsten, die es im Fläming spätestens seit dem Deutschen Wandertag 2012 schon gibt. Auch die Unterhaltung des Wegenetzes lässt sich der Kreis etwas kosten. Jährlich sind etwa 50 000 Euro eingeplant.

Von Frank Bürstenbinder

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