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Brandenburg/Havel Umweltpreis: Das sind die drei Sieger
Lokales Brandenburg/Havel Umweltpreis: Das sind die drei Sieger
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16:39 26.05.2019
Fachgruppenleiterin Kristin Ohme (links) und Oberbürgermeister Steffen Scheller (rechts) übergeben den Umweltpreis 2019. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/Havel

 

„Leben –Natur –Vielfalt in Brandenburg an der Havel“: So lautete das Thema des diesjährigen Umweltpreises der Stadt Brandenburg an der Havel. Beim mittlerweile 30. Krugparkfest im Naturschutzzentrum am Samstag zeichneten Kirstin Ohme, Fachgruppenleiterin für Umwelt und Natur, sowie Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) Projekte aus, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Natur und Umwelt der Havelstadt zu schützen. Gleich drei von ihnen landeten auf dem ersten Platz.

So überzeugte die Jury unter anderem das ZF Getriebewerk Brandenburg mit einer Wildblumenwiese. 2018 informierten Mitarbeiter die Geschäftsleitung des Betriebes über die Initiative „Brandenburg summt“ des Deutschen Naturschutzbundes (Nabu). Diese sucht Firmen, Institutionen, Vereine, Kitas, Schulen, und Privatpersonen, die Wildwiesen zum Erhalt der Insektenvielfalt streuen und pflegen. Daraufhin kam es zur Idee der Umgestaltung der 2500 Quadratmeter großen Grünfläche am Bürogebäude sowie der 400 Quadratmeter großen Fläche an der Kantine des Firmengeländes zur Wildblumenwiese.

Insektenhotel und Lehmmauer

Zudem wurden Seminare mit ZF-Auszubildenden aller Jahrgänge in Kooperation mit dem Nabu und dem Naturschutzzentrum Krugpark organisiert, welche die Planungen zur Gestaltung der Flächen unter anderem mit einem Insektenhotel, einer Trocken- und Lehmmauer sowie Kräuterbeeten vorantrieb.

Auch die Evangelische Kindertagesstätte St. Gotthardt durfte sich über den ersten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 225 Euro freuen. Die Einrichtung sammelte Ideen zur Einsparung von Verpackungsmüll im Kita-Alltag und startete im April ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit, das über das aktuelle Kita-Jahr hinaus geführt wird und Kinder ab dem Alter von drei Jahren einbezieht. Ziel sei es, Verpackungsmaterial wieder zu verwenden oder von Anfang an zu vermeiden, Ressourcen wie Wasser zu sparen und die Kreativität zu fördern. Dabei beobachten die Kleinen Vorgänge in der Natur wie etwa Kompostierung, aber auch menschliches Verhalten bei der Müllbeseitigung.

Produkte für die Familie

Einen ganz neuen Weg geht zudem der Pachamama- Laden in der Ritterstraße. Inhaberin Madelaine Böhm erhielt ebenfalls den Umweltpreis in Höhe von 225 Euro für ihren Einsatz für die Nachhaltigkeit. Der 2018 eröffnete Laden bietet wiederverwendbare Produkte aus natürlichen und nachwachsenden Materialien für Eltern und Kinder an, um Müll zu vermeiden. Insbesondere soll hier ein Umdenken im Verbrauch von Wegwerfwindeln angeregt werden. Neben dem Verkauf von wiederverwendbaren Stoffwindeln und vielen weiteren nachhaltigen Produkten bietet das Geschäft zudem Havelstädtern die Möglichkeit, selbst hergestellte Produkte im Laden zu verkaufen.

Neben dem Umweltpreis lockte das Naturschutzzentrum im Krugpark zudem mit einem bunten Programm etlicher Aktivitäten und Informationen rund um die heimische Landschaft und einen umweltverträglichen Umgang mit deren Naturressourcen. So erhielten die zahlreichen Gäste die Möglichkeit, sich an vielzähligen Ständen über Themen wie beispielsweise alternative Energien und den Tierschutz zu informieren, um das neuerlernte Wissen bei einer Umweltrallye zu testen.

Von Tobias Wagner

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