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Brandenburg/Havel Vielleicht schneller als am BER
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15:17 23.01.2018
Versammelte Prominenz: Den Spaten schwingen durften nur die Staatssekretäre Ines Jesse vom Land und Rainer Bomba vom Bundesverkehrsministerium. Quelle: Ruediger Boehme
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Brandenburg/H

Die gute Nachricht zuerst: „Diese Straße wird noch vor dem Flughafen BER fertig.“ Rainer Bomba ist Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und er muss es ja wissen, schließlich vertritt er den Bund im Aufsichtsrat des Pannenflughafens. Am Dienstagmorgen vollzog er mit seiner Landeskollegin Ines Jesse den 1. Spatenstich für den Ausbau der B 102 zwischen der Anschlussstelle an die A 2 und dem Ortsteil Schmerzke.

Die Straße wird auf drei Fahrstreifen ausgebaut, die Anschlussstellen bekommen Ampeln, ebenso der Knoten zur L 88 nach Kloster Lehnin. Die Siedlung Paterdamm wird östlich umgangen, ein Lärmschutzwall wird errichtet. Die 13,23 Millionen Euro Baukosten trägt komplett der Bund. In sieben Bauabschnitten wird das Vorhaben bis Ende September 2019 realisiert. Für die Brandenburger und ihre Gäste werden vor allem der zweite und vierte Abschnitt zur Belastungsprobe. Nachdem der Radweg von Rotscherlinde bis zum A-2-Anschluss realisiert ist, werden die Zu- und Abfahrten des Autobahnanschlusses komplett gesperrt. Alternativ müssewn die Anschlussstellen Netzen beziehungsweise Wollin genutzt werden. Der Verkehr auf der Bundesstraße wird abwechselnd durch die Baustelle geschleust.

Wird der L-88-Knoten-Ausbau begonnen, bleibt die Landesstraße ebenfalls komplett gesperrt, der Verkehr fließt dann zwischen Schmerzke und Prützke komplett über Rietz.

Bis zu 16.000 Autos am Tag

Die Verkehrsbelastung auf der B 102 im Abschnitt Autobahn A 2 – Schmerzke liegt derzeit bei 13.000 Fahrzeugen in 24 Stunden.

Bis zum Jahr 2025 sollen es 16.000 Fahrzeuge am Tag sein.

Davon sind 1760 schwere Lastkraftwagen. Der Schwerverkehrsanteil beträgt demnach elf Prozent.

Die Fahrbahn ist nach Ausbau eine Kraftfahrstraße für Tempo 100.

In den anderen Bauabschnitten kann es zu Einschränkungen wegen Verkehrssicherungsmaßnahmen kommen, ansonsten sollte der Verkehr auf der gewohnten Trasse aber rollen.

3200 Meter Bundesstraße werden neu gebaut, 270 Meter Landesstraße, 220 Meter Gemeindestraße, 4350 Meter Wirtschaftswege sowie 3250 Meter Radwege. Die Fahrbahn wird dann eine durchschnittliche Breite von 15,50 Metern haben. Zudem wird es auch zwei Krötentunnel und einen Otterdurchlass geben.

Bomba stellte heraus, dass die Region Berlin-Brandenburg „elementar profitiert“ vom Bundesverkehrswegeplan 2030, Deutschland gebe in dieser Zeit 270 Milliarden Euro für mehr als 1000 Projekte auf Straßen, Schienen und Wasserstraßen aus. „Die Summen sind gut unterlegt durch Mauteinnahmen, Sonderprogramme und Steuerausgaben.“ Das sei auch notwendig, weil bis zum Jahr 2030 nach aktuellen Prognosen der Güterverkehr um 38 und der Individualverkehr um etwa elf Prozent anwachse. Ines Jesse betont, dass auch in der Landesregierung auf die erwartete Zunahme des Verkehrs reagiert werde.

So seien aktuell zusätzliche fünf Millionen Euro für Planung/Baurecht an Bundesstraßen sowie 15 Millionen Euro für die Landesstraßen in den Haushalt aufgenommen worden.

„Die B 102 ist der Hauptzubringer für Brandenburg an der Havel und der Nachbargemeinden zur A 2 und deshalb von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Region, insbesondere auch für die Wirtschaftsstandorte Rathenow und Premnitz“, sagt die Staatssekretärin.

Von André Wirsing

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