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Brandenburg/Havel Von Dinosauriern und Plastikmüll: Spannende Projektwoche an der Montessori-Schule
Lokales Brandenburg/Havel Von Dinosauriern und Plastikmüll: Spannende Projektwoche an der Montessori-Schule
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14:54 04.05.2018
Schüler der Klingenberg-Grundschule bei einer Aufführung. Quelle: J. Steiner
Brandenburg/H

Schauspiel, Tanz und Unterricht: Zu einem „Montessorifest“ lud die Georg-Klingenberg-Schule auf dem Klingenberg in Brandenburg an der Havel. In einem bunten Programm stellten die insgesamt 280 Schüler die Ergebnisse ihrer Projektwoche vor.

Anlass war der Sterbetag Maria Montessoris am 6. Mai 1952. Die montessoriorientierte Grundschule nutzt das von der Reformpädagogin entwickelte Bildungskonzept, um die jungen Menschen für das Leben in der Gemeinschaft vorzubereiten.

Beim „Montessori- Fest“ zu Ehren der Reformpädagogin präsentieren Schüler der Klingenberg-Grundschule in Brandenburg an der Havel sie die Ergebnisse ihrer Projektwoche. Die von den Kindern erarbeiteten Themen waren vielfältig, amüsant und luden teilweise zum Nachdenken ein.

„Wir orientieren uns am Sterbetag Montessoris, um zu verdeutlichen, dass sie zwar gegangen ist, aber wir durch sie erst entstehen konnten“, sagt Sabine Specker, Leiterin der Schule. „Ich bin unheimlich stolz auf die Schüler und das, was sie geschafft haben.“

Vor unzähligen Gästen zeigten die Schüler der 1. bis 6. Klassen auf dem Schulhof erhellende, abwechslungsreiche und amüsante Beiträge. „Die Kinder suchten ihre Inhalte selbst aus“, sagt Specker. „Jeder durfte drei Themen vorschlagen, von dem eins gewählt wurde“.

So erfuhren die Gäste beispielsweise von der Evolution der Erde. Die etwa 30 Schüler der Projektgruppe zählten alte und neuentstandene Arten auf, welche sie zuvor eigenständig recherchiert hatten. Eine weitere Gruppe befasste sich unter anderem mit dem Problem der fortschreitenden Vermüllung des Planeten Erde.

Einsatz für die Umwelt

Die von den Schülern gebastelten Regale aus Altglas, Kerzenhalter aus Schraubdeckeln und Stiftehalter aus Toilettenpapier zeigten, dass Recycling auch anders möglich ist. An den in den Schulräumen aufgebauten Projekttischen konnten die Gäste zudem das so erworbene Wissen vertiefen.

Unterbrochen wurde das Programm regelmäßig von Zaubervorstellungen, Tanzeinlagen und kleinen Sketchen. Diese bewarben unter anderem die Wasserwelt im Anbau der Schule.

Hier hatte Kunstlehrerin Ilse Stuckenbrok mit den 30 Kindern der Projektgruppe „Ozean“ ein großes Aquarium mit unterschiedlichen Unterwasserszenen gebastelt. „Wir wollten das Leben im Meer greifbar machen“, sagt Stuckenbrok. „Den Kindern hat es total Spaß gemacht, alles ging ohne Streit vonstatten.“

Gelungene Choreographie

Beim Bau des Aquariums half auch Chantal Werner. „Mir hat das sehr gut gefallen“, sagt die Elfjährige, die gemeinsam mit Schwester Ashley einen der letzten Programmpunkte des Festes bildete. Beide zeigten eine gemeinsam choreographierte Tanznummer, die das Schulfest gelungen abrundete.

Nach dem Programm der Schüler klang der Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Waffeln aus. Die Leckereien wurden an Ständen, welche von den Eltern der Schüler betrieben wurden, angeboten.

Die Erlöse aus dem Verkauf kommen dem Ausflug der gesamten Schule zum Optikpark in Rathenow zu gute. Dieser bildet am Freitag den Abschluss und Höhepunkt der Projektwoche der Georg-Klingenberg-Schule.

Von Tobias Wagner

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