Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Vorwurf: Diebesgut im Dienstauto transportiert
Lokales Brandenburg/Havel Vorwurf: Diebesgut im Dienstauto transportiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:34 09.12.2016
Quelle: dpa
Brandenburg/H

Die Stadtwerke Brandenburg möchten sich von einem Mitarbeiter trennen, weil er einen Diebstahl begangen und den Dienstwagen für eine private Fahrt genutzt haben soll. Der betreffende Mitarbeiter wehrt sich vor dem Arbeitsgericht Brandenburg/Havel gegen die Kündigung, die sein Arbeitgeber sowohl fristlos als auch hilfsweise fristgerecht ausgesprochen hat.

Für das städtische Unternehmen stellt sich der Sachverhalt so dar. Der Arbeitnehmer hatte Elektroarbeiten auf dem Grundstück eines Kunden vorzunehmen. Diese Arbeit erledigte der junge Mann auch. Doch soll er am Ende einen sogenannten Wandlerkasten einfach mitgenommen und in seinem Dienstwagen auf sein Grundstück gefahren haben.

Die Stadtwerke werten das Verhalten als Diebstahl und als unerlaubte Nutzung des Dienstwagens. Nach einem Gespräch mit dem Beschäftigten boten sie ihm einen Aufhebungsvertrag an. Zunächst schien der junge Mann einzuwilligen, doch am Ende unterschrieb er nicht. Daraufhin spräch das Unternehmen die Kündigung aus, fristlos und hilfsweise fristgerecht.

In der Güteverhandlung argumentiert Roman Parafianowicz als Rechtsanwalt der Stadtwerke, dass der betreffende Mitarbeiter wegen gleichartiger Pflichtverletzungen bereits in der Vergangenheit abgemahnt worden sei. Vor Jahren habe er bereits Dienstfahrzeuge privat genutzt.

Der klagende Arbeitnehmer bestreitet den Diebstahl. Nach seinen Angaben hätten ihm Mitarbeiter von einem der beiden Auftraggeber gestattet, den Stromwandler mitzunehmen. Er habe den Dienstwagen auch nicht dafür genutzt, das technische Gerät nach Hause zu bringen.

Vielmehr sei er in der Mittagspause vom Imbiss zu seinem nahe gelegenen Grundstück gefahren, um seine Gummimatte nach Hause zu bringen. Diese habe er seinem Arbeitgeber am Tag der offenen Tür zur Verfügung gestellt, um damit Kabel abzudecken.

Die Stadtwerke überzeugt diese Darstellung nicht. Sie bestreiten, dass ihm die Mitnahme des Wandlerkastens gestattet gewesen sei. Zudem sei bei diesem Kunden nicht das erste Mal etwas weggekommen.

Arbeitsgerichtsdirektor Toralf Engelbrecht weist darauf hin, dass Mitarbeiter einer Firma nicht berechtigt seien, Eigentum des Unternehmens zu verschenken. Das könne nur die Firmenleitung tun. Der Rechtsstreit wird im Januar vor der 1. Arbeitsgerichtskammer fortgesetzt, falls es bis dahin nicht zu einer Einigung kommt. Der Kunde der Stadtwerke soll als Zeuge gehört werden.

Von Jürgen Lauterbach

Brandenburg/Havel Potsdam-Mittelmark schützt Mitarbeiter - Reichsbürger fordert 500 Billionen Euro

Der Fall ist absurd. Ein als Reichsbürger bekannter Mann aus Wiesenburg (Potsdam-Mittelmark) hat gegenüber dem Landratsamt einen Mahnbescheid in Höhe von 500 Billionen Euro angekündigt. Dahinter steckt Frust. Der Kreistag hat sofort reagiert.

08.12.2016

Mit Umweltlinien und Zusatzverkehren ab 2018 wollen die Verkehrsbetriebe um mehr Kunden werben. Dazu sollen spezielle Linien von und zu Park-&Ride-Plätzen eingerichtet und im bewährten Streckennetz bessere Takte vor allem in den Abendstunden angeboten werden.

08.12.2016

Da staunten die Brandenburger nicht schlecht: Unvermittelt lief eine Elefantendame über die vierspurige Zanderstraße. Ein Handyfoto zeigt die imposante Kuh auf dem Mittelstreifen – augenscheinlich ohne jede Begleitung. Der Zirkusdirektor sieht kein Problem.

10.12.2016