Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Brötchen, Andachten und Gruselspaß am Reformationstag
Lokales Brandenburg/Havel Brötchen, Andachten und Gruselspaß am Reformationstag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:21 30.10.2019
So schön gruselig ist Halloween wie hier auf einer Party im Kiju in Hohenstücken. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Wer sich dem Reformationstag in Brandenburg hingeben möchte, hat genug Muße zum Ausruhen, Entspannen und Innehalten. Während in Berlin weiter das Leben tobt, genießen die Brandenburger den Feiertag. Zahlreiche Gottesdienste in evangelischen Kirchen in Brandenburg an der Havel und im Umland widmen sich wie in ganz Deutschland der Reformation, die vor 502 Jahren ihren Anfang nahm. Doch egal, ob evangelischer Christ oder nicht: Frische Brötchen zum Frühstück gibt es tatsächlich auch an diesem Feiertag in einigen Bäckereien. Geöffnet haben am 31. Oktober die Thonke-Bäckereien am Brandenburger Hauptbahnhof und in der Gördenallee.

Doch was ist los am Reformationstag in der Region: Volles Kinoprogramm läuft im Concerthaus Brandenburg. Etwa mit der deutschen Musical-Komödie „Ich war noch niemals in New York“.

Die Kinder-Grusel-Party zu Halloween im Marienbad beginnt um 14 Uhr. Bis 17 Uhr warten auf die Besucher die Marienbad-Geister mit Süßem und Saurem. Schloss Plaue lädt zum Grusel-Kürbis-Schnitzen für Kinder ein, ein Ereignis für die ganze Familie ab 18 Uhr. Kürbisse können mitgebracht oder dort gekauft werden. Es gibt Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Besten Grusel- und Zitter-Spaß verspricht auch immer Halloween im Slawendorf ab 18 Uhr in der Neuendorfer Straße 89 C. Kinder haben freien Eintritt, brauchen aber ihre Eltern als Begleiter.

Für Erwachsene ist dann die Happy-Halloween-Afterwork-Party Stylicious im Fontane-Klub in der Ritterstraße 69. Gruselspaß ist versprochen.

Angesagt ist auch etwas Sonnenschein: Wer spazieren gehen möchte, kann in den Fläming fahren oder durch die Brandenburger Innenstadt bummeln. Vielleicht zur Ausstellung „Die Töne der Farbe“ der Künstlerin Marion Manteufel im Sorat-Hotel am Altstädtischen Markt. Ein lohnendes Ziel ist auch immer die Sankt-Katharinenkirche. Dort ist die Ausstellung von Maria und Juliane Menzel zu sehen: „Herbst ’89 Brandenburg während der friedlichen Revolution“.

Die Innenstadtgemeinden laden am Reformationstag um 10.30 Uhr zu einem Gottesdienst in die Sankt Gotthardtkirche ein. Kreispfarrer Bertram Althausen predigt im Rahmen der Reihe „30 Jahre friedliche Revolution“. Althausen war in den 80er Jahren Kreisjugendpfarrer in Brandenburg an der Havel. Die Band Patchwork begleitet die Andacht musikalisch.

Die Hamburger Blockflötistin Luise Catenhusen gibt in der Gotthardtkirche um 17 Uhr ein Konzert. Ihre Eltern Susanne und Markus Catenhusen unterstützen sie dabei am Cembalo und Violine. Sie spielen Werke von Johann Gottlieb Janitsch und Georg Philip Telemann.

In der Lehniner Klosterkirche beginnt um 10.31 Uhr ein Gottesdienst zum Reformationstag mit der Berliner Schauspielerin Katharina Kwaschick. Es wird spannend: Die Künstlerin will den Versuch wagen, die klassische Andacht neu zu interpretieren und „etwas aus der Form“ kommen zu lassen. Ein Projektchor unter Leitung von Maria Schuke gestaltet den Gottesdienst musikalisch.

Von Marion von Imhoff

Die Männer brauchen nur wenige Griffe, schon ist der Sommer fort. Im Auftrage der Stadt haben die Fliedner-Werkstätten die Blumenampeln in der Innenstadt demontiert.

30.10.2019

Jedes Jahr im Herbst gehört der Adventskalender von Lions Club, MAZ und Citymanagement zum Pflichtkauf. Jetzt ist er bereits zum 16. Mal erschienen, dank 70 Sponsoren.

29.10.2019

Schon wieder ein mutmaßlicher Fall von Brandstiftung in Hohenstücken. Im Eingang eines Mehrfamilienhauses am Tschirchdamm brennt ein Kinderwagen. Verletzt wird niemand. Bewohner können das Feuer löschen.

29.10.2019