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Brandenburg/Havel Wie Till Eulenspiegel nach Brandenburg kam
Lokales Brandenburg/Havel Wie Till Eulenspiegel nach Brandenburg kam
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18:18 01.12.2014
Künstler Paul Pribbernow (l.) und Autor Heiko Hesse. Quelle: P. Rißling
Brandenburg an der Havel

Nichtsdestotrotz ist Till Eulenspiegel heute lebendiger denn je. Immerhin ist es im kommenden Jahr exakt 500 Jahre her, dass die erste belegte Eulenspiegel-Ausgabe erschien.

Der Legende nach hielt sich der Schalk, der es im Laufe der vergangenen fünf Jahrhunderte zu Weltruhm brachte, sogar für einige Wochen in der Stadt Brandenburg auf. Erich Kästner schrieb es einst so, MAZ-Redakteur Heiko Hesse stieß darauf. So spielt Nummer 49 der insgesamt 95 Historien aus der ersten Eulenspiegel-Ausgabe auf dem Markt in „Brenburg“. Die Wissenschaft ist sich heute einig, dass es sich dabei nur um die Havelstadt handeln kann.

Anlass genug, sich weiter auf Spurensuche zu begeben und dem berüchtigten Sagenschelm ein weiteres literarisches Denkmal zu setzen. Doch sollte es bei dieser einen Geschichte bleiben? Heiko Hesse beantwortete diese Frage mit einem klaren „Nein“ und begab sich mit wachen Augen auf Spurensuche. Nun legt er ein 80 Seiten starkes Büchlein vor, gespickt mit 18 Geschichten rund um die cleveren Streiche des mittelalterlichen Spaßmachers. Stets unterhaltsam, mit neuen Wendungen, Drehungen und natürlich stets mit Brandenburg-Bezug.

Vernissage & Buchvorstellung

Vernissage der Eulenspiegel-Karikaturen von Paul Pribbernow und Buchvorstellung am 4. Dezember, 19 Uhr, in der Fouqué-Bibliothek.

Man könnte meinen, der bekannteste Narr der Welt sei ein Brandenburger Urgestein. Mit ins Boot holen konnte der Autor den bekannten Radeweger Karikaturisten Paul Pribbernow. Er zeichnet für die insgesamt 20 Illustrationen im Buch verantwortlich und hat sich mit Freude an dem spannenden Projekt beteiligt. „Kaum zu glauben“, berichtet der umtriebige Künstler, „ich gehe auf die 70 zu und es ist das erste Mal, dass ich ein Buch illustriert habe.“ Zuvor sei er schlicht nie gefragt worden.

Pribbernows hochwertige Eulenspiegel-Karikaturen – 20 an der Zahl – werden ab Donnerstag in der Fouqué-Bibliothek ausgestellt. Deren Leiterin Cornelia Stabrodt sieht in der Ausstellung einen „perfekten Auftakt“ für die 2015 anstehenden 500-Jahr-Feierlichkeiten.

Am 16. Dezember wird in der Stadt-Bibliothek zudem bereits die hergerichtete Eulenspiegel-Herberge als Teil des Lebendigen Adventskalenders eingeweiht. „Dann wird auch der leibhaftige Sagenschelm in seinem typischen Gewand anwesend sein“, kündigt Stabrodt augenzwinkernd an. Den Auftakt der Eulenspiegel-Festspiele bildet jedoch die lockere Vernissage am kommenden Donnerstag. Dann besteht auch erstmals die Möglichkeit, das Büchlein „Wie Till Eulenspiegel nach Brandenburg kam“ zum Preis von 12,90 Euro zu erwerben.

Von Philip Rißling

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