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Brandenburg/Havel Brückensperrung: So reagieren die Verkehrsbetriebe
Lokales Brandenburg/Havel Brückensperrung: So reagieren die Verkehrsbetriebe
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15:36 06.12.2019
Die Brücke des 20. Jahrestages ist komplett gesperrt, auch für die Straßenbahnen der Linie 2. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Die Verkehrsbetriebe Brandenburg VBBr haben kurzfristig auf die Sperrung der Brücke „20. Jahrestag“ reagiert – es gibt Änderungen auf den Buslinien N 2 und E, zudem wird ein Schienenersatzverkehr für die Straßenbahnlinie 2 eingerichtet.

N 2 auf neuer Route

Ab sofort verkehren alle Fahrten der Linie N2 vom Hauptbahnhof kommend über Bauhofstraße - Neuendorfer Straße - Klingenbergstraße und Friedrich-Engels-Straße nach Hohenstücken Nord. Von Hohenstücken Nord kommend ab Haltestelle Südtor über Friedrich-Engels-Straße - Klingenbergstraße - Neuendorfer Straße und Bauhofstraße zum Hauptbahnhof/ZOB.

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>>Die MAZ-Redaktion hat eine Facebook-Gruppe zum Thema erstellt. Hier kann diskutiert werden: Alles zur Sperrung der Brücke am Altstadt-Bahnhof in Brandenburg

Alle Unterwegshaltestellen auf der Umleitungsstrecke werden bedient. Es entfallen aber die Haltestellen Wilhelmsdorfer Straße, Nicolaiplatz, Magdeburger Straße, Fouquéstraße, Bahnhof Altstadt und Dreifertstraße.

Linie E ist verändert

Zudem verkehren die Fahrten der Linie E 22.10 Uhr und 23.10 Uhr ab Nicolaiplatz über Vereinsstraße - Klingenbergstraße und Friedrich-Engels-Straße in Richtung Bahnhof Kirchmöser.

Es fahren 22.53 Uhr und 23.53 Uhr ab Bahnhof Kirchmöser ab Haltestelle Südtor über Friedrich-Engels-Straße - Klingenbergstraße - Neuendorfer Straße zum Nicolaiplatz. Es entfallen die Haltestellen: Magdeburger Straße, Fouquéstraße, Bahnhof Altstadt und Dreifertstraße.

Ersatzverkehr zum Waldcafé

Ab Freitag, 6. Dezember, wird ein Schienenersatzverkehrs ab Haltestelle Dreifertstraße über Quenzbrücke nach Waldcafé Görden mit Übergang von und zur Linie 1 und zurück eingerichtet.

>>Brückensperrung: So leitet Regiobus die Busse um

VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler erläutert die Überlegungen. „Wir können einen Umleitungsverkehr nah an den bisherigen Haltestellen einrichten. Damit verlängern wir die Fahrzeiten, dadurch kommen die Umlaufzeiten und Takte durcheinander. Deshalb haben wir uns entschlossen, in den gewohnten Takten weiter zu machen und muten den Fahrgästen längere Wege von 200, 300 Metern zu. Wir können aber einen verlässlichen Takt bedienen.“

Er habe auch kurzfristig vier Busse zurückgeholt, die eigentlich schon ausgemustert und weggegeben waren. „Sie haben zwar keine Fahrscheinautomaten mehr, aber die Fahrgäste haben die Chance, in der Linie 1 ihr Ticket zu lösen.“

Von André Wirsing

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