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Brandenburg/Havel Wie es die Kandidaten mit der Wuster Schranke halten
Lokales Brandenburg/Havel Wie es die Kandidaten mit der Wuster Schranke halten
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07:53 15.08.2019
Seit Jahrzehnten ein Ärgernis: Bahnübergang in Wust Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Die MAZ hat allen sieben Direktkandidaten im Wahlkreis Brandenburg an der Havel II jeweils gleiche Fragen gestellt und darum gebeten, sie zu beantworten. Die Redaktion hat dafür eine Höchstlänge vorgegeben. Die zweite von fünf Fragen an alle lautet: Was werden Sie als Landtagsabgeordneter für oder gegen die Wuster Schranke tun?

Dranbleiben

Andreas Kutsche (Die Linke): Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben und mich aktiv dafür einsetzen, dass die seit langem in der Diskussion befindliche Überführung realisiert wird. Das Thema immer wieder auf die Agenda setzen, im Land und in der Stadt Brandenburg.

Schnelle Lösung versprechen alle

Axel Brösicke (AfD): Seit vielen Jahren wird den Menschen zum Bahnübergang in Wust als auch zur Ortsumgehung Schmerzke eine Lösung versprochen. Passiert ist hier bisher nichts. Gerade die Schranke in Wust gefährdet das Einkaufszentrum und behindert den Umsatz städtischer Händler durch Kunden umliegender Dörfer. Natürlich werde ich mich hier für eine schnelle Lösung einsetzen. Aber das versprechen ja alle Kandidaten.

Leidenschaft vermisst

Renè Blumenthal (Bündnis 90/Die Grünen): Als Wuster trifft mich die Problematik natürlich auch persönlich. Ich verbringe täglich sehr viel Zeit an dieser Schranke. Ich vermisse hier seit Jahren die Leidenschaft im Handeln. Die Stadtverwaltung muss gemeinsam mit allen Fraktionen der SVV auf eine schnelle Lösung drängen. Lose Wahlkampfversprechen nerven und sind mittlerweile unglaubwürdig.

Unendliche Geschichte

Marc Puhlmann (FDP): Die Wuster Schranke ist eine unendliche Geschichte. Nur wenn Wahlkampf ist, wird die Thematik behandelt. Hier liegt das Versagen im Ministerium und damit bei der aktuellen Landesregierung sehr zum Leid der betroffenen Bürger. Leider kann die Deutsche Bahn sich hier auch nicht aus der Verantwortung ziehen. Hätten wir ein voll digitalisiertes Bahnnetz, wären die Schließzeiten möglicherweise andere.

Bahnüberführung wie in Gollwitz

Britta Kornmesser (SPD): FÜR die Wuster Schranke werde ich NICHTS tun. Die Lösung ist eine Bahnüberführung wie am ehemaligen Bahnübergang in Gollwitz. Dazu muss das durchzuführende Planfeststellungsverfahren zum Erhalt von Baurecht zügig vorangebracht werden. Wichtig ist, dass parallel dazu schon die Ausführungsplanung und Ausschreibung erarbeitet wird. Hier gilt es, entsprechenden Druck auf die zuständigen Behörden auszuüben.

Mehr als notwendig

Jean Schaffer (CDU): Das Oberzentrum Brandenburg an der Havel muss aus allen Richtungen gut und schnell zu erreichen sein. Eine Überführung der Schranke in Wust ist mehr als notwendig. Ich werde mich dafür einsetzen, das das notwendige Planverfahren in Gang gesetzt wird. Das bedeutet, an den Verantwortlichen dran zu sein und den Fortschritt stetig zu begleiten.

Von Jürgen Lauterbach

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