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Brandenburg/Havel Wilde Sau in Brandenburg/Havel: Wildschweine wühlen mehrere Vorgärten um
Lokales Brandenburg/Havel

Wilde Sau in Brandenburg/Havel: Wildschweine wühlen mehrere Vorgärten um 

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16:47 04.07.2021
Das war kein Gärtner: In der Nacht zu Sonntag haben Wildschweine in der Seestraße große Schäden angerichtet.
Das war kein Gärtner: In der Nacht zu Sonntag haben Wildschweine in der Seestraße große Schäden angerichtet. Quelle: privat
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Kirchmöser

Die Nachrichten über Wildschweine, die in Wohngebieten auf Futtersuche gehen, mehren sich. In der Nacht zu Sonntag, 4. Juli, schlugen die Schwarzkittel im Westen des Brandenburger Stadtgebietes zu, in Kirchmöser-West.

Wo am Samstag noch geordnete Blumenbeete das Auge erfreuten, sah es am Sonntag ziemlich übel aus. Die Schwarzkittel haben ganze Arbeit geleistet.

MAZ-Leserin Angela Lachmann traute am Morgen ihren Augen nicht. Das gepflegte Gärtchen vor ihrem Haus in der Seestraße hatte sich in einen umgepflügten Acker verwandelt. Die Spuren verrieten schnell: Hier waren Wildschweine am Werke.

Angela Lachmann zufolge hat es die Grundstücke Seestraße 15, 16 und 17 erwischt. Mit ihrem Handy hat sie ein paar aussagekräftige Fotos geschossen und der MAZ gesandt. Am Freitag „waren sie wohl auch mal kurz da“, berichtet die Kirchmöseranerin.

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Zuletzt hatte die MAZ vor wenigen Tagen über Schwarzkittel-Wühlereien in Plaue berichtet. Mieter und Vermieter wollen sich die Wildschwein-Politik der Stadt Brandenburg nicht mehr bieten lassen. Auch Ortsvorsteher Udo Geiseler (SPD) fordert ein konsequentes Einschreiten gegen die Tiere, in den Gärten wilde Sau spielen.

Von Heiko Hesse