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Brandenburg/Havel Willi Insel ermahnt Kloster Lehnin
Lokales Brandenburg/Havel Willi Insel ermahnt Kloster Lehnin
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16:17 15.01.2018
Neujahrsbegrüßung 2018: Der Grebser Ortsvorsteher Willi Insel (l.) mit Brunhilde und Helmut Huf . Quelle: Frank Bürstenbinder
Grebs

Wird Hilfe gebraucht, ist das Ehepaar stets zur Stelle. Sie kümmerte sich über viele Jahre um die Seniorengruppe. Er bepflanzt jährlich das Kriegerdenkmal. Brunhilde und Helmut Huf stehen stellvertretend für die vielen guten Geister in Grebs, denen Ortsvorsteher Willi Insel zur traditionellen Neujahrsbegrüßung ein besonderes Dankeschön aussprach. Unter den Geehrten auch Bettina und Wolfgang Ewald, die mit ihren Fotos einen Grebser Heimatkalender entwarfen und einen Teil des Erlöses an die ortsansässige Kita Haus „Sonnenkäfer“ spendeten.

Gewürdigt wurden Gewerbetreibende wie Marion Koloska, Kerstin Fuß, Mirko Hennig, Dirk Schulze und André Grunert. „Alles Unternehmerpersönlichkeiten, die zum guten Gemeinschaftsgefühl in Grebs beitragen“, sagte Ortsvorsteher Insel. Neujahrsbegrüßungen gab es in Grebs schon vor der Bildung der Gemeinde Kloster Lehnin. Eine Tradition, die der Ortsbeirat auch nach dem Verlust der Selbstständigkeit bis heute fortführt.

Der Grebser Ortsbeirat mit geehrten Unternehmern. Quelle: Wolfgang Ewald

„Wir sind in Kloster Lehnin gut aufgehoben. Die Bildung der Großgemeinde war richtig“, findet Insel 16 Jahre nach dem Zusammenschluss. Dennoch sparte das Dorfoberhaupt nicht mit Kritik an der Verwaltung. Einige Wunschvorhaben wurden 2017 nicht umgesetzt. Von zwei beheizbaren Verkehrsspiegeln an der Friedenseiche fehlt ein Exemplar. Zehn Jahre nach der unfallbedingten Zerstörung eines Buswartehäuschen am Görnsee warten die Grebser noch immer auf Ersatz. Weiter auf eine Verjüngungskur wartet die Kita-Fassade. Saniert werden müssen die Hochwasser- und Rückhaltebecken, um besser auf Starkregenereignisse reagieren zu können. Abhilfe ist dagegen für den maroden Straßenabschnitt Dorfanger/Einmündung Michelsdorfer Straße in Sicht. Die Ausschreibung ist erfolgt, muss aber witterungsbedingt auf das Frühjahr 2018 verschoben werden.

Ortsvorsteher Insel dankte allen Helfern für die Neubefestigung des Friedhofsweges. Erleichtert sei der Ortsbeirat über einen neuen Eigentümer für das ehemalige Kinderferienlager am Görnsee und die ungenutzten Stichstraßen im Wohnpark Wiesengrund. „Ich hoffe nun auf eine neue Nutzung“, so Insel. Für die Zukunft wünschen sich die Grebser eine Sanierung der Kita samt gepflasterter Zufahrt, die Rekonstruktion des Dorfangers und eine Erneuerung des Gehweges in der Netzener Straße.

Willi Insel bedankt sich bei Bettina und Wolfgang Ewald. Quelle: Frank Bürstenbinder

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner zeigte Verständnis für die Ungeduld der Grebser, verwies aber auf die vom Gemeinderat beschlossenen Prioritäten. Danach stehen die Schulen an oberster Stelle. Vor allem in Lehnin müssen zahlreiche neue Räume geschaffen werden. Die Kita Göhlsdorf versprüht den Charme der 1970er-Jahre. „Dort ist dringender Handlungsbedarf“, so Brückner. Dennoch habe er erkannt, dass für Grebs mehr getan werden müsse. Ein weiterer Schwerpunkt seit der Schuldenabbau. 2002 hatte das junge Kloster Lehnin zehn Millionen Euro Verbindlichkeiten, jetzt sind es 4,2 Millionen Euro.

Von Frank Bürstenbinder

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