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Brandenburg/Havel Wobra: Kundenbetreuer rollen elektrisch
Lokales Brandenburg/Havel Wobra: Kundenbetreuer rollen elektrisch
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17:57 29.05.2019
Die Wobra-Fahrzeugflotte fährt nun elektrisch. Quelle: wobra(c)Kay Hesky
Brandenburg/H

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wobra wird ökologisch. So wurde beispielsweise jetzt die gesamte Firmenflotte auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Die VW-Polos wurden ersetzt durch sechs Elektro-Smarts, mit denen die Kundenbetreuer zu Wohnungsbesichtigungen, Vorabnahmen und sonstigen Kundenterminen fahren. Für den Hausmeisterdienst wurde ein Transporter Nissan e-NV 200 angeschafft und Geschäftsführer Stephan Falk fährt einen kleinen BMW i3. „Wir haben noch ein Elektrofahrrad für die Innenstadt. Und die beiden Hausverwalter in Hohenstücken haben Fahrräder beziehungsweise nutzen den Öffentlichen Personennahverkehr mit der Umweltkarte“, sagt Falk.

Nur 20 Kilometer jeden Tag

Die Umstellung der Flotte sei für ihn sachlogisch gewesen. „Ökologie und Umweltschutz sind nur Aspekte davon. Jedes unserer Fahrzeuge wird durchschnittlich am Tag über 15 bis 20 Kilometer weit bewegt und steht abends ohnehin auf unserem Hof. Da drängt sich die elektrische Lösung einfach auf.“ Zudem werde der Lärmpegel gemindert, schließlich fahre man aus der dichtbewohnten Innenstadt in andere Wohngebiete.

Die Mitarbeiter seien gefragt worden, ob sie sich vorstellen könnten, elektrisch zu fahren – alle haben zugestimmt. Hausmeister Dennis Gericke hat das Einweisen in die Fahrzeuge übernommen. „Schon als die Mitarbeiter vom Abholen der Flitzer im Autohaus zurückkamen, hatten sie ein Strahlen im Gesicht.“

Vertrag mit Stadtwerken

Falk hat mit den Stadtwerken Brandenburg einen Contracting-Vertrag geschlossen. Das Unternehmen hat im Wobrahof drei Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten aufgestellt. Jede Säule gibt bis zu 22 Kilowatt Leistung ab, Wartung und Abrechnung übernehmen komplett StWB. „Die Investitionskosten werden aber komplett auf die Wobra umgelegt“, sagt Falk.

„Wir haben zum ersten Mal als Dienstleistung für eine Wohnungsbaugesellschaft ein umfassendes Elektromobilitätskonzept umgesetzt. Wir sind dabei, unseren Kunden auch weitere Konzepte wie Mieterstrommodelle anzubieten, um dem gemeinsamen Ziel einer Kohlendioxid-Reduzierung auch in der Stadt Brandenburg näher zu kommen“, sagt der kaufmännische Stadtwerke-Geschäftsführer Uwe Müller.

E-Lösungen für Wohngebiete

Stephan Falk denkt nun darüber nach, wie er Lösungen zur Elektromobilität auch in die Wohngebiete bekommt. „Man kann die E-Mobilität mit Batterien für eine Brückentechnologie halten. Mittlerweile ist sie aber so ausgereift, dass sie nicht vobn heute auf morgen verschwindet, selbst wenn es neue Lösungen gibt.“

Und Wildblumenwiesen sind auch angelegt im Wobra-Hof. Quelle: wobra(c)Kay Hesky

In der Diskussion mit den Stadtwerken sind beispielsweise das Ausweisen von mehreren Parkflächen nebst Ladesäulen auf Mieterparkplätzen oder auch auf den Parkplätzen von Supermärkten und Discountern.

Und die Wobra reduziert ihr ökologisches Engagement nicht nur auf technische Lösungen: Seit nunmehr drei Jahren sind viele Randflächen des riesigen Innenhofes an der Hauptstraße 32 als Wildblumenwiesen angelegt, die auch von vielen Bienen bevölkert sind.

Von André Wirsing

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